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Erschienen am 30.10.2015 um 15:01 Uhr Optionen:       

Engel: Fakuma 2015 war ein großer Erfolg - Zufriedenstellende Bilanz für die erste Jahreshälfte

Die smart factory von Engel auf der Fakuma 2015: Vom ersten Messetag an war der Stand von Engel durchgehend sehr gut besucht.
Die smart factory von Engel auf der Fakuma 2015: Vom ersten Messetag an war der Stand von Engel durchgehend sehr gut besucht.
Die Fakuma 2015 sei für Engel eine der erfolgreichsten der letzten Jahre gewesen, berichtet der österreichische Hersteller von Spritzgießmaschinen und Robotern. Sowohl die Zahl der Standbesucher als auch das auf der Messe diskutierte Projektvolumen liegen nach Angaben des Unternehmens deutlich über den Vorjahreswerten. inject 4.0 hat demnach entscheidend zu diesem Erfolg beigetragen. Der gesamte Messestand war als smart factory konzipiert, denn bei Engel sei Industrie 4.0 längst gelebte Praxis (siehe auch plasticker-News vom 06.10.2015).

"Das Thema Industrie 4.0 ist eindeutig mehr als ein Schlagwort: Es ist der Megatrend bei den Kunststoffverarbeitern", so Dr. Christoph Steger, Vertriebsgeschäftsführer von Engel. "Viele Messebesucher nutzten die Chance, sich auf unserem Messestand über die Möglichkeiten der Vernetzung, der systematischen Datennutzung und des Einsatzes intelligenter Assistenzsysteme im Rahmen unserer inject 4.0 Lösungen zu informieren und ihre individuellen Herausforderungen und Fragestellungen zu diskutieren. Einmal mehr wurde auf der Fakuma 2015 deutlich, welches große Potenzial Industrie 4.0 bietet und wie viele Produkte, Technologien und Dienstleistungen bei Engel bereits heute zur Verfügung stehen, um dieses zu heben."

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Fakuma als Indikator für weitere positive Entwicklung
"Prozessintegration und Automatisierung gehören weiterhin zu den wichtigsten Wachstumstreibern", betont Steger. "Dies ist ein weltweiter Trend, wobei Deutschland zu den Vorreitern zählt." Dass die weltweiten Verarbeiter ihr Augenmerk stark auf die Innovationskraft und Erfahrung der Technologieunternehmen in Westeuropa richten, spiegelte sich in der weiter zunehmenden Internationalität der Fakuma-Besucher wider. Die sehr positive Stimmung in Friedrichshafen ist damit aus Engel-Sicht nicht nur für Europa ein wichtiger Indikator für die im kommenden Jahr zu erwartende Konjunktur der Kunststoffbranche.


Als treibende Weltregionen für künftiges Wachstum betrachtet Engel zwar vor allem Asien und Nordamerika, aber auch in Europa sieht man für sich noch Potenzial. Bei seinem Optimismus für 2016 setzt der Maschinenbauer vor allem auf vier Markttrends, die man als entscheidend ausgemacht habe und welche den Stärken von Engel entgegen kämen: Dies seien die anhaltenden Bestrebungen zum Metallersatz im Hightech Bereich sowie der Trend zu Leichtbau-Konstruktionen, dazu das weiter verstärkte Augenmerk der Kunden und Anwender auf nachhaltige, effiziente wie individuelle Systemlösungen und last but not least eine zunehmende (technische) Reife des Marktes in China, welche dafür Sorge, dass Qualität und Technologie mehr Bedeutung erhielten.

Positive Bilanz für das letzte Geschäftsjahr und die erste Jahreshälfte
Im Rahmen der Pressekonferenz auf der Fakuma 2015 zog das Unternehmen für die erste Hälfte des Jahres 2015 eine zufriedenstellende Bilanz. So seien sowohl ein höherer Auftragseingang als auch ein höherer Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen gewesen. Darüber hinaus berichtet der Maschinenbauer von einem kontinuierlichen Wachstum bei kleinen und mittelgroßen Maschinen. Das Umsatzvolumen bei großformatigen Maschinen hält sich demnach ebenfalls auf einem hohen Niveau.

Für das zurückliegende Geschäftsjahr 2014/2015, das am 31.03.2015 endete, hatte Engel bereits ein Umsatzwachstum der gesamten Gruppe von 14 Prozent auf das Rekordniveau von 1.070 Millionen Euro gemeldet (siehe auch plasticker-News vom 26.03.2015).


Regional verteilte sich dieser Milliardenumsatz vor allem auf Europa (58%), Amerika (22%) und Asien (17%), auf den Rest der Welt entfielen nur 3%. Bis auf in Südamerika und in Russland erwartet Engel in allen Märkten weltweit gleichbleibende oder steigende Umsätze. Auch die Mitarbeiterzahl sei entsprechend gestiegen, arbeiteten im Geschäftsjahr 2010/2011 erst 3.500 Personen für Engel, so seien es inzwischen weltweit bereits gut 5.000 Mitarbeiter, davon über 2.800 allein in Österreich.

Für das weitere Wachstum wird in bestehende Standorte investiert: So entsteht am Stammsitz in Schwertberg, Oberösterreich, zur Zeit ein Neubau mit insgesamt 9.300 qm Nutzfläche, davon 5.100 qm Büroraum, einer Ausbildungswerkstatt mit 1.300 qm und einem Firmen-Kindergarten. Die Fertigstellung wird für Ende 2016 erwartet. In Deutschland wurde das erst vor zwei Jahren neu gegründete Vertriebs- und Servicezentrum in Stuttgart weiter ausgebaut, inzwischen bedienen dort rund 40 Mitarbeiter die Kunden in Südwestdeutschland, in der Schweiz und im Westen von Österreich. Des weiteren investiert man den weiteren Angaben nach weltweit, vom Stammsitz über Deutschland, Tschechien bis nach China verstärkt in die Aus- und Weiterbildung der eignen Mitarbeiter.

Weitere Informationen: www.engelglobal.com

Fakuma 2015, Friedrichshafen, 13.-17.10.2015

Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich

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13.-17.10.2015

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