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Erschienen am 31.10.2016 um 06:00 Uhr Optionen:       

Starlinger: Neue Konfektionstechnologie in 3D – Erfolgreiche Hausmesse - Erste Anlagenverkäufe

Die Besonderheiten der ad*starKON HX konnten Besucher mittels Augmented Reality-Applikation erleben - (Bilder: Starlinger).
Die Besonderheiten der ad*starKON HX konnten Besucher mittels Augmented Reality-Applikation erleben - (Bilder: Starlinger).
Virtuell in die neue Konfektionsanlage ad*starKON HX eintauchen konnte man während der K 2016 am Stand von Starlinger & Co. Ges.m.b.H. in Halle 16. Die Produktionsanlage für Kastenventilsäcke aus Kunststoffgewebe punktete laut Anbieter mit intelligenten Features wie automatischer Ventil- und Bodenblattjustierung und präziser Bodengeometrie. Ein ausgeklügeltes Sacktransportsystem sorgte für eine Ausstoßleistung von bis zu 140 Säcken/Minute. Am Messestand von Starlinger konnten diese Features sowie weitere Komponenten der ad*starKON HX mit Hilfe einer Augmented Reality-Applikation im Detail betrachtet werden. "Mit dieser Konfektionsanlage spielt man als Sackproduzent in der obersten Liga", kommentierte Herman Adrigan, Verkaufsleiter bei Starlinger. "Unsere Kunden wissen das – wir haben hier auf der Messe bereits die ersten ad*starKON HX-Anlagen verkauft."

Auf der K 2016 hat Starlinger erstmals den in Zusammenarbeit mit Reifenhäuser Reicofil entwickelten REICO*STAR Kastenventilsack aus beschichtetem Spinnvlies präsentiert. Dieser kann für die Verpackung trockener Schüttgüter wie Zement, Granulate, Saatgut, Tierfutter oder Chemikalien eingesetzt werden.

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Fokus auf PET
Der Gedanke, den vielseitigen Kunststoff PET als Ausgangsmaterial für die Gewebesackproduktion zu nutzen, stand hinter der von Starlinger entwickelten Technologie für die Produktion von PET-Bändchen (siehe auch plasticker-News vom 07.09.2016). Um die Vorteile dieses Materials auch im Bereich Hochleistungsverpackungen und -gewebe zu nutzen, arbeitete ein eigenes Konstruktionsteam in den letzten Jahren intensiv an der Technologie für den Extrusions- und Webprozess. "Was den Werkstoff PET neben seinen anderen positiven Eigenschaften wie der hohen Kriechfestigkeit auszeichnet, ist seine Recycelbarkeit", erklärt Reinhard Lechner, Product Manager PET bei Starlinger. "Man kann PET im Prinzip endlos oft wiederverwenden, da sich Qualitätsverluste im Recyclingprozess wieder wettmachen lassen. Mit unserer Technologie können wir nun auch direkt aus Flaschenflakes PET-Bändchen produzieren. Das macht die Anwendung nicht nur für Gewebesackhersteller, sondern auch für PET-Recycler interessant."

Mehr als 300 Interessenten auf der Hausmesse
Dass die neue Technologie – ebenso wie die Konfektionsanlage ad*starKON HX – auf reges Interesse in der Branche stößt, zeigte nicht nur der Andrang am Starlinger-Stand auf der K 2016, sondern auch die Besucherzahlen der Hausmesse: mehr als 300 Interessenten konnte Starlinger bei sich im Werk begrüßen.

Die K 2016 erwies sich auch für die Division Starlinger viscotec als äußerst erfolgreich, konnte doch ein wichtiges Maschinenprojekt unter Dach und Fach gebracht werden. Der Spezialist für PET-Aufbereitung und –Veredelung verkaufte eine viscoSHEET PET-Sheet-Anlage an den mexikanischen Recyclingriesen Green Mind. Die Anlage stellt aus bis zu 100 Prozent PET-Recyclingware qualitativ hochwertige PET-Dickfolie her, aus der auch Lebensmittelverpackungen produziert werden können. Als Eingangsmaterial lassen sich PET-Rohware, PCR-Pellets, Flaschenflakes und In-House-Abfälle direkt verarbeiten. Green Mind macht mit dieser Investition einen Schritt in Richtung vertikale Integration und steigt in den Verpackungsmarkt ein.

Neuer Geruchsentfernungsprozess
Direkter Vergleich des Regranulats mit dem Ausgangsmaterial am Geruchstisch bei Starlinger recycling technology.
Direkter Vergleich des Regranulats mit dem Ausgangsmaterial am Geruchstisch bei Starlinger recycling technology.
Lebensmittelverpackungen, Folien, Kraftstofftanks, Waschmittelflaschen oder Behälter für Reiniger – werden gebrauchte Kunststoffartikel wie diese recycelt, haftet dem daraus gewonnenen Granulat in vielen Fällen ein unangenehmer Geruch an – oft nach dem ehemaligen Inhalt, oft erzeugt von Störstoffen, was wiederum die Weiterverwendung sehr einschränkt. Dieses Problems hat sich Starlinger recycling technology angenommen und auf der K 2016 ein Verfahren vorgestellt, das Gerüche während und nach dem Recyclingprozess bedeutend reduziert (siehe auch plasticker-News vom 07.10.2016). Davon überzeugen konnten sich Besucher des Starlinger-Messestands in Halle 9 am sogenannten Geruchstisch: An vier Geruchsstationen standen Materialien vor und nach dem Starlinger Geruchsentfernungsprozess bereit, um den Unterschied zu "erschnüffeln". "Das Thema Geruch brennt vielen Kunststoffrecyclern unter den Nägeln", weiß Paul Niedl, Verkaufsleiter bei Starlinger recycling technology. "Viele Interessenten, die uns am Stand besucht haben, wollten sich dezidiert über unserer Geruchsentfernungsverfahren informieren, weil sie selber mit diesem Problem zu kämpfen haben und im Vorfeld der Messe von unserer Lösung gehört hatten." Die erste mit der Starlinger Geruchsentfernungstechnologie ausgestattete Anlage soll bereits in Kürze ausgeliefert und in Betrieb genommen werden.

Starlinger stellte außerdem mit dem Rapid Sleeve-Changer eine neu entwickelte Filtereinheit vor, die vor allem für die Produktion oder das Recyceln von Polyesterfilament und Biax-Folien interessant ist. Der mit einem Nonwoven Filtermedium ausgestattete Filter ermöglicht laut Anbieter die Feinstfiltrierung der Schmelze bis zu 15 μm; die verschmutzten Filterkerzen können ohne Unterbrechung des Recycling- oder Produktionsprozesses ausgetauscht werden. Der Rapid Sleeve Changer arbeitet dabei mit speziellen Sleeves anstatt der konventionellen Kerzen, was sich sehr positiv auf die laufenden Kosten auswirken soll. Der Tausch der Sleeves erfolgt innerhalb von Minuten, daher soll es möglich sein, selbst für Feinstfiltration von 15 μm Recyclingware einzusetzen und gleichzeitig eine hohe Maschinenverfügbarkeit zu gewährleisten.

Weitere Informationen: www.starlinger.com

K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf

Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich

  insgesamt 56 News über "Starlinger" im News-Archiv gefunden

  Eintrag im Anbieterverzeichnis "Maschinen und Anlagen"

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