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Erschienen am 14.11.2016 um 13:24 Uhr Optionen:       

Engel: Gutes Investitionsklima - Besuchermagnete „DecoJect Verfahren“ und „In-situ-Polymerisation“

Eine hohe Innovationsdichte, ein gutes Investitionsklima und begeisterte Messe­be­sucher - für Engel Austria war die K 2016 ein sehr großer Erfolg. inject 4.0, die Antwort von Engel auf die Herausforderungen der vierten industriellen Revolution, habe hierzu entscheidend beigetragen. Darüber hinaus hätten sich unter anderem die Themen DecoJect und In-situ-Polymerisation als Besuchermagnete erwiesen.

"Die K 2016 bestätigte die sehr gute Stimmung in der Kunststoffbranche", sagt Dr. Christoph Steger, Vertriebsgeschäftsführer der Engel Gruppe. "Wir erlebten in Düsseldorf eine äußerst positive Investitionsbereitschaft, und die Gespräche mit unseren Kunden stimmen uns optimistisch, dass sich dieser Trend in den nächsten Monaten fortsetzen wird. Erfreulich ist, dass die positiven Signale aus allen Regionen kommen. Auch in Russland hellt sich die Stimmung auf."

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Die Zunahme der Messebesucher gegenüber der bereits sehr guten K 2013 war auch bei Engel zu spüren. Der Messestand war durchgehend sehr gut besucht. Wichtiger als die Anzahl der Besucher sei aber die Qualität der Gespräche, so Steger, und auch diese lag auf einem hohen Niveau. "Wir haben während der Messe zahlreiche neue Projekte diskutiert und auf den Weg gebracht. Die Zahl der konkreten Abschlüsse lag deutlich über unseren ohnehin schon hohen Zielen", resümiert Steger.

Industrie 4.0, das Leitthema der K 2016, war am Messestand von Engel besonders präsent. Der gesamte Stand war als smart factory konzipiert. Mit konkreten Produkten und Lösungen für alle drei Bereiche der smart factory - smart machine, smart service und smart production - könne Engel unter dem Namen inject 4.0 seinen Kunden schon heute ein durchgängiges Konzept bieten. Zahlreiche Produkte und Lösungen hätten sich in der Praxis etabliert, weitere neue Lösungen feierten auf der K 2016 ihre Premiere. Mit seinem modularen Aufbau soll inject 4.0 den Kunststoffverarbeitern einen besonders leichten und schrittweisen Einstieg in die Digitalisierung ermöglichen. "Die Verarbeiter informierten sich auf der Messe, wie sie die Chancen, die ihnen Industrie 4.0 eröffnet, optimal nutzen können", so Dr. Stefan Engleder, technischer Geschäftsführer und designierter CEO von Engel. "Viele Messebesucher waren erstaunt, zu sehen, dass bereits kleinere einzelne Lösungen einen großen Beitrag zur Optimierung der Fertigungsprozesse leisten können."

Besuchermagnete "DecoJect Verfahren" und "In-situ-Polymerisation"
Als Besuchermagnet erwies sich unter anderem das DecoJect Verfahren. Diese gemeinsam mit Systempartnern entwickelte Folienlösung für hochwertige Sichtteile im Autoinnenraum präsentierte Engel erstmalig in einer vollautomatisierten Fertigungszelle. Eine Besonderheit der Technologie ist die Kombination von Spritzguss mit dem In-Mould-Graining im Rolle-zu-Rolle-Prozess auf einer Engel duo Spritzgießmaschine. Die Oberflächenstrukturen, die Farbe und die Haptik werden über die Folie erzeugt, so dass mit kostengünstigen, ungefärbten Standardkunststoffen gearbeitet werden kann. Beim Einsatz unterschiedlicher Basismaterialien vereinfacht DecoJect laut Anbieter die Harmonisierung der Innenraumkomponenten. Die in Düsseldorf präsentierte Anwendung integrierte zudem die MuCell-Technologie, um den Materialeinsatz und das Bauteilgewicht zu reduzieren.

Viel Aufmerksamkeit erfuhr auch die In-situ-Polymerisation, für die Engel zum ersten Mal eine industriell einsatzbereite integrierte Fertigungszelle zeigte. Ausgehend von trockenen Verstärkungstextilien wurden während der acht Messetage in einem Arbeitsschritt thermoplastbasierte, funktionalisierte Composite-Bauteile produziert. In der Engel v-duo Maschine finden die Polymerisation und der Spritzgießprozess dafür parallel zueinander statt. Die Fasergelege werden in die erste Kavität des Werkzeugs eingelegt und mit ε‑Caprolactam infiltriert. Nach der Polymerisation zu Polyamid 6 wird dieser Preform in die zweite Kavität umgesetzt, um zum Beispiel Verstärkungsrippen direkt anzuspritzen. Diese Prozessintegration soll die vor allem von der Automobilindustrie geforderte Wirtschaftlichkeit in der Composite-Verarbeitung sicher stellen.

Für seine Engel duo und Engel victory Spritzgießmaschinen präsentierte Engel auf der K 2016 weltweit zum ersten Mal seine neuen hydraulischen Spritzeinheiten. "Wir erreichen mit den neuen Spritzeinheiten eine noch höhere Präzision beim Einspritzen und eine insgesamt höhere Prozesskonstanz", so Engleder. "Zudem verbessern wir weiter die Energieeffizienz und Ergonomie. Die neuen Engel duo und Engel victory Maschinen werden im Standard mit der Engel Servohydraulik ecodrive ausgestattet. Das Thema Energieeffizienz bleibt für unsere Kunden auch weiterhin wichtig."

Weitere Informationen: www.engelglobal.com

K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf

Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich

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