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Erschienen am 24.10.2017 um 13:16 Uhr Optionen:       

KraussMaffei: Neues MES-System MaXecution - Maßgeschneidert für kleine Spritzgießer

Mehr Übersicht und Zuverlässigkeit in der Produktionsplanung bietet die Programmfunktion zur grafischen Feinplanung von Fertigungsaufträgen - (Bilder: KraussMaffei).
Mehr Übersicht und Zuverlässigkeit in der Produktionsplanung bietet die Programmfunktion zur grafischen Feinplanung von Fertigungsaufträgen - (Bilder: KraussMaffei).
Mit dem neuen MaXecution hat KraussMaffei zur Fakuma erstmalig ein speziell auf die Bedürfnisse kleiner Spritzgießunternehmen zugeschnittenes Manufacturing Execution System (MES) präsentiert. Die neue Software soll mehr Transparenz in der Produktion durch Produktivitätskennzahlen schaffen, wie beispielsweise zur Gesamtanlageneffektivität (OEE Overall Equipment Effectiveness), zum Werkzeug- und Ressourcenmanagement oder zu Maschinen- und Ausschussstatistiken. In Summe soll sein Einsatz zu einer besseren Auslastung des Maschinenparks, weniger Ausschuss und einer höheren Gesamtanlageneffizienz führen. Das neue MaXecution wird in drei Ausbaustufen angeboten, so dass Verarbeiter bedarfsgerecht entscheiden können, wie viel Funktionalitäten eines MES sie benötigen.

Zuverlässige Auswertung dank Echtzeit-Daten
„Die zunehmende Digitalisierung macht auch vor kleinen Kunststoffverarbeitern keinen Halt. Die Anschaffung eines kompletten MES-Systems ist jedoch oftmals mit einem zu hohen Aufwand verbunden. Mit dem neuen MaXecution bieten wir unseren Kunden neben der passenden Spritzgießmaschine eine kompakte, speziell auf ihre Prozesse abgestimmte Lösung“, erklärt Dr. Hans Ulrich Golz, President des Segments Spritzgießtechnik der KraussMaffei Gruppe und Geschäftsführer KraussMaffei. Das neue MaXecution soll zuverlässige Echtzeit-Daten über den gesamten Produktionsprozess bieten und dadurch die Planung, Steuerung und Kontrolle der gesamten Produktion erleichtern. Aktuelle Fertigungsaufträge mit den hinterlegten Maschinen und Personal lassen sich einfach auf die Shopfloor-Ebene übertragen. Bei eventuellen Störungen und Abweichungen biete das neue MaXecution die Möglichkeit, schnell zu reagieren und Gegenmaßnahmen einzuleiten. „Mit dem neuen MaXecution unterstützen wir unsere Kunden nachhaltig auf dem Weg in eine digitale, papierlose Produktion und bieten ihnen ein maßgeschneidertes System zur besseren Auslastung ihres Maschineparks und zur Steigerung ihrer Gesamtanlageneffektivität“, so Golz.

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Drei bedarfsgerechte Ausbaustufen
Maschinenzustände und Störungen im Produktionsablauf können zeitnah erfasst werden und bieten so einen schnellen Überblick über die laufende Produktion in Echtzeit.
Maschinenzustände und Störungen im Produktionsablauf können zeitnah erfasst werden und bieten so einen schnellen Überblick über die laufende Produktion in Echtzeit.
Das neue MaXecution von KraussMaffei basiert auf dem MES HYDRA des Mosbacher MES-Anbieters MPDV Mikrolab GmbH (MPDV) und wird zukünftig in drei Ausbaustufen angeboten: Angefangen mit einem Basispaket zur Datenerfassung und -auswertung über ergänzende Planungsfunktionen bis hin zur Überwachung von Prozessparametern und Transfer von Datensätzen kann der Verarbeiter bedarfsgerecht entscheiden, wie viel Funktionalitäten eines MES er benötigt.

Die Stufe 1, das MaXecution Basic, dient zur Betriebs- (BDE) und Maschinendatenerfassung (MDE). Hierzu zählen beispielsweise die Erfassung organisatorischer Betriebs- und Auftragsdaten, die Ermittlung von Ist-Laufzeiten der Maschine, die produzierte Gutteilmenge oder aber Daten zur Maschinenauslastung und zur Ausschussquote. „Die Ausbaustufe Basic bietet damit eine zuverlässige Basis zur Analyse von Fertigungsprozessen, zur Auswertung von Maschinenstillständen oder zur Optimierung von Maschinenlaufzeiten“, so Golz.

Die zweite Ausbaustufe Basic Plus umfasst zusätzliche Planungsfunktionen: Eine Programmfunktion zur grafischen Feinplanung von Fertigungsaufträgen sowie das Werkzeug- und Ressourcenmanagement bilden die Grundlage für eine bessere Übersicht und Zuverlässigkeit in der Produktionsplanung sowie beim Einsatz der passenden Ressourcen und Werkzeuge. „Unsere Kunden profitieren beispielsweise von einer Reduzierung der Warte- und Liegezeiten zwischen den Fertigungsaufträgen und damit von einer Erhöhung der Maschinenauslastung. Dies führt zur Verkürzung der Durchlaufzeiten von Fertigungsaufträgen und verbessert somit die Liefertreue“, erklärt Golz.

Die Stufe 3, die Ausbaustufe Advanced, geht noch einen Schritt weiter und umfasst zusätzliche Funktionalitäten zur Steuerung und Überwachung unterschiedlicher Prozessparameter und zum Transfer von Datensätzen. Die Datensatzverwaltung DNC beispielsweise dient zum Transfer von Werkzeugdatensätzen, was den Gang zur Maschine unnötig mache. Die Prozessdatenverarbeitung PDV erfasst zusätzliche Parameter wie Drücke, Temperaturen und Leistungsaufnahme und bietet grafische Analysen. In Summe bietet das Premiumpaket Advanced ein Tool zur automatisierten Einspielung und Analyse von Prozessparametern im Shopfloor mit dem Ziel einer kontinuierlichen Qualitätskontrolle. Sollte der Kunde über diese Leistungen hinaus weitere Zusatzfunktionen benötigen, so bestehe jederzeit die Möglichkeit auf HYDRA von MPDV zu wechseln.

OEE-Kennzahl automatisch ableiten
Die OEE-Kennzahl (OEE=Overall Equipment Effectiveness) der Spritzgießmaschinen ermöglicht einen schnellen Vergleich der Maschinen untereinander also auch eine Rückmeldung über die Effektivität eingeleiteter Verbesserungsmaßnahmen.
Die OEE-Kennzahl (OEE=Overall Equipment Effectiveness) der Spritzgießmaschinen ermöglicht einen schnellen Vergleich der Maschinen untereinander also auch eine Rückmeldung über die Effektivität eingeleiteter Verbesserungsmaßnahmen.
Die OEE-Kennzahl (Overall Equipment Effectiveness), mit denen der Verarbeiter wertvolle Erkenntnisse über seine Produktion gewinnen kann, lasse sich ebenfalls automatisch mit dem neuen MaXecution ableiten. Die OEE-Kennzahl führt alle Faktoren zusammen, die die Performance von Maschinen und Anlagen – oder ganzen Produktionslinien - bestimmen: die Verfügbarkeit, die Leistung und die Qualität. Auf diese Weise werde nachvollziehbar, wie gut ein Equipment das vorhandene Potenzial ausschöpft und wo Verluste entstehen. Im OEE-Report des neuen MaXecution lassen sich beispielsweise einzelne Maschinen auswählen, bewerten und miteinander vergleichen. Das OEE-Profil visualisiert den zeitlichen Verlauf der OEE einzelner Maschinen. In Summe sollen sich daraus wertvolle Daten und Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung des Produktionsprozesses ableiten lassen. Weiterhin diene die OEE-Kennzahl als wichtiger Indikator über den Erfolg umgesetzter Verbesserungsmaßnahmen.

Teil der Plastics 4.0-Familie
Mit dem neuen MaXecution ergänzt KraussMaffei das Portfolio seiner Plastics 4.0-Lösungen um ein weiteres Element. Mit Plastics 4.0 will KraussMaffei seine Kunden bei der Umsetzung der Potenziale und Chancen im Zuge von Industrie 4.0 unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Digitalisierung und Vernetzung der weltweiten Produktionsprozesse mit dem Ziel einer höheren Produktionseffizienz, Flexibilität, Automatisierung, Verfügbarkeit und Qualität. Das Angebot der Plastics 4.0-Produkte von KraussMaffei umfasst intelligente, sich selbstoptimierende Maschinenfunktionen, Tools zur lückenlosen Datenerfassung und Vernetzung in der gesamten Produktion sowie weltweite Serviceangebote. „Viele der KraussMaffei Plastics 4.0 Produkte sind bereits seit mehreren Jahren bei Kunden erfolgreich im Einsatz. Bestes Beispiel ist unsere intelligente Maschinenfunktion APC plus (Adaptive Process Control), die bereits mehr als 2000 Mal verkauft wurde“, so Golz.

Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com

KraussMaffei Technologies GmbH, München

  insgesamt 309 News über "KraussMaffei" im News-Archiv gefunden

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