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03.08.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Bayer MaterialScience: TDI-Produktion Dormagen erreicht zweimillionste Tonne

Bayer MaterialScience meldet das Erreichen eines neuen Meilensteins am Standort Dormagen: Dort hat das Unternehmen jetzt die zweimillionste Tonne der Chemikalie Toluylen-Diisocyanat (TDI), eines Vorprodukts für Polyurethan-Weichschäume, hergestellt. Seit der Betrieb im Jahr 1964 die erste Tonne produzierte, hat Bayer die Kapazität der TDI-Anlage stufenweise erhöht und ihre Verfügbarkeit kontinuierlich verbessert. Mit einer Menge von 24.000 Jahrestonnen nahm die Produktion ihre Arbeit auf. Heute sind 75.000 Tonnen möglich.

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Wiege einer neuartigen Technologie
Ein Höhepunkt der mittlerweile 48-jährigen Dormagener TDI-Geschichte sei die Entwicklung eines innovativen Herstellungsverfahrens, der sogenannten Gasphasenphosgenierung (GPP), gewesen. Sie mache die Herstellung besonders effizient und klimaschonend. Seit 2004 befindet sich am Standort eine kleinere Pilot-Anlage, die mithilfe der neuen Technologie TDI herstellen kann. Im chinesischen Caojing ist im Jahr 2011 zum ersten Mal eine Großanlage mit der GPP-Technologie erfolgreich an den Start gegangen. Diese sei Vorbild für die geplante neue Dormagener Groß-Anlage, die nach derzeitiger Planung im Frühjahr 2014 in Betrieb gehen soll - im 50. Jahr nach dem ersten Anfahren der aktuellen TDI-Anlage, die dann abgeschaltet wird.

TDI sorgt für langlebige Komfortprodukte
TDI ist ein wichtiges Vorprodukt bei der Herstellung von Polyurethan-Weichschäumen. Daraus entstehen langlebige Komfortprodukte, wie beispielsweise Kaltschaummatratzen, Polsterung für Autositze und Bürostühle sowie zahlreiche weitere Anwendungen im Sport- und Freizeitbereich.

Bayer Materialscience AG, Leverkusen

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