| 17.06.2013, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Brasilianische Klein- und Mittelunternehmen (KMU) aus der Kunststoffbranche sehen in der bevorstehenden FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien neue Geschäftsmöglichkeiten. Wie Marcelo Chaves, kaufmännischer Leiter der in São Paulo ansässigen Gesellschaft Abrinde, bekannt gab, rechnet der gesamte Sektor bis Juni 2014 mit einem Umsatzplus von insgesamt 7 Mrd. BRL (2,49 Mrd. EUR). Als wichtigste Produkte nannte er dabei unter anderem Behälter für Getränke oder Popcorn, Souvenirs, Geschenkartikel und Instrumente wie Vuvuzelas. Andere Unternehmer erklärten, sie wollten spezielle Sets mit einer Zusammenstellung unterschiedlicher Produkte für Fußballfans auf den Markt bringen, darunter viele mit den brasilianischen Nationalfarben. Das Geschäft verspreche hohe Gewinnspannen, erfordere aber auch ein großes Maß an Flexibilität, nicht zuletzt wegen der Größe Brasiliens und der für die Distribution notwendigen Logistik. Thais Alves, Sprecherin des Unternehmens Fantastic Brindes, sagte, man erwarte eine Verdoppelung oder gar Verdreifachung des Umsatzes. Celso Iwao Assanome, Eigentümer der in São Mateus im Bundesstaat São Paulo ansässigen Japan Ar, teilte mit, man spüre bereits jetzt eine deutliche Steigerung des Absatzes bei unterschiedlichen Fanartikeln und wolle daher auch die Zahl der Mitarbeiter verdoppeln. Als Spielstätten für die nächste Fußball-WM (in Brasilien Copa do Mundo 2014 genannt) konnten sich die zwölf Städte Belo Horizonte, Brasília, Cuiabá, Curitiba, Fortaleza, Manaus, Natal, Porto Alegre, Recife, Rio de Janeiro, Salvador und São Paulo qualifizieren. Dort laufen derzeit auch massive Investitionen in die Infrastruktur, darunter in den Ausbau der Stadien. Der Anpfiff erfolgt am 12. Juni 2014 in São Paulo. Weitere Informationen: www.abrinde.com.br, www.japanar.com.br, www.portal2014.org.br |
Chemie- und Kunststoffbranche, Brasilien
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