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Erschienen am 03.12.2010 um 05:55 Uhr Optionen:       

Blue Air Systems: Ehemalige Fasti-Mitarbeiter melden sich zurück

Drei Mitarbeiter der im Frühjahr 2010 in Insolvenz geratenen Fasti GmbH aus Kufstein haben sich als Blue Air Systems zur K 2010 zurück gemeldet. Wesentlicher Auslöser der Insolvenz von Fasti seien jahrelange interne Streitigkeiten der Eigentümer gewesen, teilte der Geschäftsführer von Blue Air Systems, Bernhard Stipsits jun., nun mit. Die Trennung vom alten Akronym für Farrag und Stipsits (Fasti) sei daher nur konsequent gewesen. Zur K 2010 stellten sich die Luft-Spezialisten der Entfeuchtung und Kühlung unter dem neuen Namen Blue Air Systems vor. Die Versorgung von Kunden in der Kunststoffindustrie sei damit gesichert. Gleichzeitig kooperiere Blue Air Systems zukünftig mit der Fasti-Koch GmbH auf dem Gebiet der Materialaufbereitungstechnik, um deren Drucklufttrocknerserie ERD Micro und Xpert anzubieten.

Mit der Gründung werde die gesamte weltweite Vertriebs- und Servicestruktur reaktiviert. Damit sei eine kontinuierliche Versorgung mit luftbasierten Lösungen aus Tirol für Kunden in der Kunststoffverarbeitung gesichert. Blue Air Systems setzt, so Bernhard Stipsits, weiterhin auf Luft als Medium zur Prozessunterstützung in der Klimatechnik: "Mit dem neuen Namen haben wir nun auch die willkommene Gelegenheit, unsere technologisches Prinzip zu signieren."

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Energieeffizientes Extrusionsblasen mit tiefkalter Druckluft
Die Kühlung eines Kunststoffproduktes ist der längste und schwierigste Teil beim Erstarrungsprozess. Die Kühlphase hat einen zeitlich hohen Anteil am Zyklus. Bei konventionellen Verfahren werde Wärme nur an der Außenkontur des Produktes abgeführt. Dies sorge für Materialbelastungen und unnötig langen Kühlzeiten in der Form, erläutert das Unternehmen den Hintergrund. Der Compressed Air Chiller (BAS-CAC) von Blue Air Systems ersetzt unmittelbar nach dem initialen Blasvorgang die reguläre Blasluft durch tiefkalte Druckluft von -35ºC zur effektiveren Kühlung. Die Serie BAS-CAC deckt je nach Anforderungsprofil Prozessvolumina von 120 bis 720 Nm³/h ab. Die Wärme soll so aus dem Inneren des Teils gleichmäßig und schnell abgeführt werden. Als Resultat dieses Prinzips würden die Materialbelastungen deutlich gesenkt und die Kühlzeiten um bis zu 50 % reduziert.

Spitzgießen und Blasformen ohne Kondensat-Bildung
Wenn die Oberflächentemperatur bestimmter Objekte unter dem Taupunkt der Umgebungstemperatur liegt, entsteht an gekühlten Formen in der Kunststoffverarbeitung Kondensat. Die Schaffung eines trockenen Klimas im Werkzeugraum stellt der Mold Sweat Protector (BAS-MSP) von Blue Air Systems sicher, heißt es weiter. Er versorgt den abgeschotteten Werkzeugraum mit trockener Prozessluft bei einem Taupunkt von 4ºC. Die patentierten Luftentfeuchtungsanlagen sind von 500 bis 5.000 m³/h Prozessluftvolumen verfügbar. Im Ergebnis sorgt dieses effektive Prinzip nach Auskunft von Blue Air Systems für gleichbleibende Produktionsbedingungen unabhängig von den Umgebungsbedingungen, sowie kürzere Kühlzeiten und höhere Produktivität bei Spritzguss- und Blasmaschinen.

Premiere: Materialfördertechnik von Partner Fasti-Koch GmbH
In der Materialtrockentechnik, bei Systemen zum Aufbereiten, Trocknen und Fördern, von Kunststoffgranulaten, wird Blue Air Systems die bewährten und modularen Drucklufttrockner der Fasti-Koch GmbH aus Ispringen (D) vertreiben. Beide Unternehmen vereinbarten noch kurz vor der Messe, dass Blue Air Systems auf das Drucklufttrocknungsspektrum der Fasti-Koch GmbH zurück greift und die wartungsfreundlichen Anlagen der Drucklufttrocknerserie ERD Micro und Xpert im eigenen Sortiment führt.

Weitere Informationen: www.blue-air.at, www.koch-technik.com

Blue Air Systems GmbH, Kundl/Tirol, Österreich

  insgesamt 4 News über "Blue Air Systems" im News-Archiv gefunden

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