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Erschienen am 15.03.2018 um 09:15 Uhr Optionen:       

Lanxess: Neue Linie für thermoplastische Spezialcompounds in Krefeld-Uerdingen

Lanxess-Werk in Krefeld-Uerdingen - (Bild: Lanxess).
Lanxess-Werk in Krefeld-Uerdingen - (Bild: Lanxess).
Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat jetzt am Standort Krefeld-Uerdingen eine neue Linie zur Herstellung von Spezialcompounds in Betrieb genommen. Für die Erweiterung der Produktionskapazitäten seiner technischen Kunststoffe hat das Unternehmen nach eigenen Angaben rund sieben Millionen Euro investiert. Lanxess erweitert damit seine Position als Anbieter und Entwickler von Hochleistungscompounds auf Basis von Polyamid 6, Polyamid 66 und Polybutylenterephthalat (PBT).

Die neue Linie hat eine Jahreskapazität von bis zu 10.000 Tonnen. Sie ergänzt im Werk Krefeld-Uerdingen die Compoundierstraßen, die zur Produktion von Polyamid-Compounds der Marke Durethan sowie PBT-Compounds der Marke Pocan ausgelegt sind. „Wir reagieren mit dieser Investition vor allem auf die Entwicklung neuer Mobilitätsformen wie etwa die Elektromobilität, aber auch auf Trends in der Elektro-Elektronik-Branche wie die Industrie 4.0, die zu einer wachsenden Nachfrage nach komplexen Thermoplast-Compounds führen“, erklärt Dr. Michael Zobel, Leiter des Lanxess-Geschäftsbereichs High Performance Materials.

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State-of-the-Art-Equipment
Die neue Linie besteht aus einem Hochleistungs-Doppelschneckenextruder mit hochmoderner Rohstoffaufgabe, präziser Verwiegung sowie effizienter Kühl- und Klassiertechnologie. „Der Extruder ist mit allem Equipment ausgestattet, das zur wirtschaftlichen Herstellung anspruchsvoller Compounds in hoher Qualität notwendig ist“, erklärt Dr. Stefanie Nickel, Leiterin Compounding im Geschäftsbereich High Performance Materials. „Die Linie eignet sich zum Beispiel sehr gut für unsere mit Glasfasern hochverstärkten Polyamide, die im strukturellen Leichtbau von Automobilen Verwendung finden.“ Außerdem biete sie sich zur Produktion von Compounds mit hohen Mineralgehalten an, die in wärmeleitenden Gehäuseteilen etwa bei der Miniaturisierung von elektronischen Baugruppen zum Einsatz kommen. „Großes Potenzial sehen wir weiterhin bei flammgeschützten Compounds zum Beispiel für Bauteile in Elektroantrieben“, führt Nickel weiter aus.

Compoundierbetriebe in allen wichtigen Wirtschaftsregionen
Neben den deutschen Standorten in Krefeld-Uerdingen und Hamm-Uentrop betreibt Lanxess weltweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen Compoundierlinien zur Versorgung seiner internationalen Kunden – so etwa in Wuxi, China, in Jhagadia, Indien, in Gastonia, USA, und im brasilianischen Porto Feliz. Im Jahr 2019 will Lanxess ein weiteres Compoundier-Werk im chinesischen Changzhou mit einer Jahreskapazität von rund 25.000 Tonnen eröffnen. Mit seinen World Scale-Produktionsanlagen in Krefeld-Uerdingen und Antwerpen zählt sich der Spezialchemie-Konzern weltweit zu den größten Herstellern von Polyamid 6-Basisharz.

Weitere Informationen: www.lanxess.com

Lanxess AG, Köln

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