| 10.10.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die 2011 von Blue Air Systems erstmals vorgestellte RD-Serie, ein komplett modular aufgebautes, hoch flexibles Trocknungssystem zur Aufbereitung von Granulaten mit Prozessluft, wird zur Fakuma 2012 erweitert. Hinzu kommen laut Anbieter neue Details, die die Bedienung und Prozesssteuerung verbessern. Mit Volumina von 0,05 bis 300 kg/h stößt demnach die Aufbereitung mit Druckluft in neue Dimensionen vor. Das RD-Trocknersystem zeichnet sich demzufolge aus durch Effizienz und durchdachte Modularität in Segmentbauweise. Das System könne sowohl maschinenspezifisch als auch als Zentraltrocknung eingesetzt werden. Die RD-Serie besteht aus vier Hauptkomponenten: Druckluftmodul, Materialbehälter, Trocknerdeckel und Erweiterungsring zur flexiblen Anpassung an unterschiedliche Produktionsaufgaben. Die Materialvolumina des RD wurden in Segmentbauweise konzipiert und wachsen quasi mit den Aufgaben. Produktfamilie ausgebaut RD bedeutet den weiteren Angaben zufolge schnellen Wechsel der Grundbaugrößen und Aufsatzeinheiten für das Material. Zu der bisherigen RDX-Serie (3,5 bis 92 Liter) wurde der Einsatzbereich mit dem RDM nach unten und mit dem RDL nach oben erweitert. RDM bedient Einsatzbereiche von 0,05 bis 1,5 kg/h Durchsatzvolumen im Kleinst- und Mikrospritzgußbereich mit Behältergrößen von 2 bis 7 Liter. Die RDM-Trockner zeichnen sich nach Anbieterangaben durch Behälter aus doppelwandigem Borosilikatglas für optimale Temperaturabkoppelung, stufenlos verstellbare Materialsensoren mit Förderung und Prozessluftsteuerung wie beim "großen Bruder" RDX aus. Die drei Behältergrößen 2, 4 und 7 Liter sind erhältlich in zwei Auslieferungsversionen: RDM Integral und RDM Split. In der Integral-Version bilden die Hauptkomponenten eine Einheit; bei RDM Split können Druckluftmodul und Materialbehälter separat zur Verbesserung des Bedienkomforts installiert werden. RDL wurde auf Füllvolumina von 60 bis 1.800 Liter ausgelegt. Damit eröffnen die Prozessluft-Spezialisten erstmals Durchsatzmengen in der Oberklasse bis 300 kg/h. Konstante Trocknungsergebnisse nach dem Druckluft-Prinzip In einem Spektrum von 0,05 bis 300 kg/h bietet die RD-Serie laut Blue Air Systems saubere Bedingungen für den Materialfluss und Trocknungsergebnisse nach dem Druckluft-Prinzip. Durch die Entspannung vorgetrockneter Druckluft auf atmosphärischen Druck (Prozessluft) soll der Taupunkt auf einen extrem tiefen Wert sinken. Anschließendes Erwärmen reduziere zusätzlich die relative Feuchte der Prozessluft. Oberflächendefekte und Defekte mechanischer Eigenschaften am Kunststoffteil würden nach diesem Prinzip der Trocknung nachhaltig beseitigt. Laut Angaben des Herstellers sorgt die RD-Serie für den niedrigsten Energieverbrauch in der Klasse der Trocknung mit Drucklufttechnik. Alleinstellungsmerkmale der RD-Serie Die Trocknerreihe verzichtet demnach bewusst auf Molekularsiebe und Kühlwassereinsatz. So werde der Reinigungsaufwand reduziert und die Energieeffizienz verbessert. Die neuartige Segmentbauweise passt sich demnach flexibel den Durchsatzmengen an. Bei Bedarf, etwa für hochanspruchsvolle PET-Anwendungen, soll die Prozessluft auf bis zu - 70°C (-94°F) (Taupunkt) getrocknet werden können. Spezielle Ausführungen für Spritzgieß-Streckblasmaschinen sind ebenfalls verfügbar. Ein wesentlicher Aspekt sei die vollkommene Umströmung der Granulatkörner - Korn für Korn - mittels Ringverteilerdüse. Möglich werde dies durch den Einsatz eines integrierten Heizinjektor-Systems zur optimalen Aufbereitung der Prozessluft. Praxisgerechte Prozessüberwachung Die RD-Serie überzeugt nach Anbieterangaben durch hohen Bedienkomfort und Funktionalität mit stufenlos verstellbaren Sensoren. Sichere Prozessüberwachung gewährleisten demnach die schwenkbaren und abnehmbaren Anzeigenelemente, die über großflächige Displays aus Entfernungen von bis zu 15 m Entfernungen für den Bediener ablesbar seien. Weitere Informationen: www.blue-air.at Fakuma 2012, Friedrichshafen, 16.-20.10.2012, Halle A7, Stand 7001 |
Blue Air Systems GmbH, Kundl/Tirol, Österreich
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