| 12.04.2017, 12:09 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Verpackungen sollen leicht und praktisch sein, adrett und haltbar, für Mikrowellen-Herde geeignet, aber auch umweltfreundlich. Die Anforderungen für die Hersteller steigen ständig. Doch die Anstrengungen lohnen sich, berichtet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens Ceresana: „Der Absatz von Kunststoff-Folien wird bis zum Jahre 2024 voraussichtlich ein Volumen von rund 250 Milliarden US-Dollar erreichen.“ Ceresana hat bereits zum zweiten Mal den Weltmarkt für flexible Kunststoff-Folien aller Art untersucht. Dazu gehören außer Verpackungen, etwa Beutel und Säcke, auch zum Beispiel Folien für die Landwirtschaft, die Bau-Industrie und technische Anwendungen. Innovativ, schnell, ansprechend Digitaldruck bietet neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Verpackungen. Voraussetzung dafür sind jedoch Folien, die sich leicht, schnell und optisch hochwertig bedrucken lassen. Besonders für pharmazeutische Produkte und frische Lebensmittel sind zunehmend komplexe Verpackungen gefragt. MAP-Verpackungen bewahren Nahrungsmittel durch eine künstlich erzeugte Schutzatmosphäre vor schnellem Verderben. Mikrowellengängige Verpackungen sind ebenso ein Wachstumssegment wie Standbodenbeutel oder Einzelverpackungen, die eine bessere Dosierbarkeit und Haltbarkeit bieten. Besonders rasant wächst den Angaben zufolge der Markt für Verpackungen, die als ökologisch gelten. Ceresana prognostiziert, dass allein in Europa der Verbrauch von Biokunststoffen für Verpackungen mehr als 15% pro Jahr wachsen wird. Zulegen werden auch Folien aus recycelten Kunststoffen. Konventionellere Materialien bleiben aber ebenfalls gefragt: Für Polypropylen-Folien (BOPP) erwarten die Analysten in nächster Zeit weltweit ein Wachstum von im Schnitt 4,0 % pro Jahr. Große regionale Unterschiede Neben den Trends des Verpackungsmarkts beeinflusst noch eine Vielzahl weiterer Faktoren die Nachfrage nach Kunststoff-Folien in den verschiedenen nationalen Märkten. In zahlreichen Staaten wird beispielsweise versucht, den Verbrauch von Einweg-Tragetaschen einzudämmen. Die Nachfrage nach Sekundär- und Transportverpackungen wie Schrumpf- und Dehnfolien hängt stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und dem Konsumklima in dem jeweiligen Land ab. In manchen Regionen lassen Bemühungen zur Intensivierung der Landwirtschaft den Einsatz von Agrarfolien steigen. Die Auftragslage der Bauindustrie bestimmt den Verbrauch von Baufolien. Die Studie in Kürze Kapitel 1 bietet eine umfassende Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Kunststoff-Folien - einschließlich Prognosen bis 2020: Für jede Region wird die Entwicklung von Verbrauch, Umsatz sowie Produktion dargestellt. In Kapitel 2 werden 18 bedeutende Länder einzeln betrachtet. Dargestellt werden jeweils Verbrauch, Umsatz, Produktion je Folientyp sowie Import und Export. Der Verbrauch wird für Anwendungsgebiete wie für einzelne Folien-Typen analysiert. Kapitel 3 behandelt die verschiedenen Absatzmärkte auf regionaler und Länder-Ebene: Verpackungsfolien, Beutel & Säcke, Schrumpf- & Dehnfolien, Agrarfolien und sonstige Folien. In Kapitel 4 wird der Verbrauch der einzelnen Folien-Typen nach regionaler Gliederung und auf Länderebene dargestellt. Speziell untersucht wird die Nachfrage nach Folien aus Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET), Polyvinylchlorid (PVC) und sonstigen Kunststoffen. Kapitel 5 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Folien-Produzenten, gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 97 Herstellern geliefert, wie z.B. Bemis Company, Inc., Berry Plastics Corporation, British Polythene Industries PLC, Coveris, DuPont (E.I.) De Nemours, Exxon Mobil Chemical Company, Innovia Films Ltd, Klöckner Pentaplast Group, RKW SE, Sinopec Shanghai Petrochemical Company Limited (SPC) und Treofan Germany GmbH & Co. KG. Weitere Informationen: |
Ceresana Research, Konstanz
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