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12.09.2018, 14:25 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten Optionen:       

SKZ + J&M Analytik: Neues modulares Messsystem für die Qualitätssicherung in der Kunststoffindustrie

(Bild: SKZ/J&M Analytik).
(Bild: SKZ/J&M Analytik).
Die J&M Analytik AG in Essingen entwickelt gemeinsam mit dem SKZ in Würzburg ein modulares Prozessmesssystem, um die Qualitätssicherung in der Kunststoffbranche voranzutreiben. Das Messsystem basiert auf preiswerten spektroskopischen Sonden zur Kontrolle wichtiger Materialparameter wie Feuchte, Polymerabbau und Farbe im Verarbeitungsprozess.

Der Ruf nach einer lückenlosen Qualitätskontrolle wird auch in der Kunststoffaufbereitung und -verarbeitung lauter. Hierbei wird es immer wichtiger, bereits im laufenden Prozess wichtige Materialparameter zu kennen. Allerdings sind Messsysteme auf Basis optischer Spektroskopie, welche dabei eine Vielzahl von Kenngrößen aus den Spektren ermitteln können, sehr teuer und oft zu komplex in der Anwendung.

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Um die Anwendung der Spektroskopie in der Prozesskontrolle zu vereinfachen und eine deutlich preiswertere Lösung anbieten zu können, kooperieren die J&M Analytik AG, ein weltweit agierender Hersteller und Dienstleister im Bereich der UV/VIS/NIR-Spektroskopie, und das SKZ seit mehr als zwei Jahren. Im Fokus der intensiven Zusammenarbeit liegen hierbei vor allem Spritzgießen, Extrudieren und Compoundieren. Diese Kooperation trägt nun bereits erste Früchte (siehe auch plasticker-News vom 18.02.2016).

Gemeinsam ist die modulare Systemplattform „ExtruSens“ entwickelt worden, welche mittels kostengünstiger LED-Beleuchtung und Halbleiter-Sensorik verschiedene Prozesskenngrößen gezielt inline bestimmt. Unternehmen können aktuell drei grundlegende Funktionalitäten nutzen: Bestimmung des Feuchtegehalts von Granulaten und Pulvern, Detektieren des hydrolytischen Abbaus von hygroskopischen Polymeren wie PA, PET oder PLA sowie Überwachung der Farbe der Kunststoffschmelze für einen besseren Einblick in Farbwechsel- und Ausspülprozesse. Die einzelnen Module sind den Angaben zufolge zu einem Fünftel des Preises klassischer spektroskopischer Lösungen verfügbar.

„Durch das neue System erweitert die J&M Analytik AG ihr Portfolio um ein innovatives neues Produkt und baut ihre Aktivitäten im Bereich der Kunststoffverarbeitung aus“, so J&M Vorstandsvorsitzender Björn Fähler. Als weitere Einsatzfelder für die ExtruSens-Plattform seien auch die Lebensmittel- und Pharmaindustrie interessant. Die erste Entwicklungsstufe des Systems sei voll funktionsfähig und steht interessierten Unternehmen für Versuche zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.j-m.de, www.skz.de

J&M Analytik AG, Essingen + SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg

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