| 14.07.2023, 12:31 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Embleme der vollelektrisch betriebenen Fahrzeuge ID. Buzz und ID. 7 von Volkswagen werden aus einem nachhaltigen PMMA-Rezyklat der Produktreihe „gebacryl“ der geba Gruppe gefertigt. Hersteller der Embleme ist die Winning Plastics – Linden GmbH. Wie der Rohstofflieferant weiter mitteilt, sei am Anfang nicht sicher gewesen, ob ein recyceltes Material überhaupt die extrem hohen Anforderungen an die Oberflächenqualität, Farbe und Optik erfüllen könne. Doch im Laufe des Projekts habe sich schnell gezeigt, dass die von geba optimierten PMMA-Rezyklate die Spezifikationstests des Kunden erfüllen können. geba könne zudem zusichern, dass die kundenindividuellen, vorgegebenen Farbtöne langfristig reproduzierbar seien und die entsprechend eingefärbten Compounds stets zuverlässig geliefert würden. Die Winning Plastics – Linden GmbH, ein Unternehmen mit Sitz in Lüdenscheid, ist ein global tätiger Hersteller und Entwickler von Schriftzügen, Emblemen, Zierteilen, Tag- und Nacht-Designteilen und Funktionskomponenten, die den hohen Qualitäts- und Designansprüchen von Erstausrüstern der internationalen Automobilindustrie entsprechen. Sichere Reproduzierbarkeit der Farben „Die Embleme und Seitenornamente für den ID. Buzz sowie die Embleme und Schriftzüge der ID. 7 Baureihe von Volkswagen werden teilweise im Zwei-Komponenten-Spritzgussverfahren produziert. Sie mit einem Kunststoffcompound herzustellen, ist eine hochkomplexe Aufgabe“, so Robin Podak, Projektingenieur bei Winning Plastics. Denn sie haben demnach nicht nur auffällige, intensive Farben mit Tiefenglanzeffekt, sondern sind auch sehr groß und an exponierter Stelle platziert. Jede Unregelmäßigkeit – wie Schwankungen im Glanzgrad, farbliche Inhomogenitäten, Schlieren oder Einfallstellen – springe sofort ins Auge. Noch herausfordernder sei es allerdings, diese hohen Anforderungen an die Oberflächenqualität und Farbe mit einem Rezyklat-Compound zu erfüllen. Denn die Eigenschaften und vor allem die Farbe der Rezyklatrohstoffe schwanken je nach deren Herkunft teils deutlich von Charge zu Charge. geba stellt daher die Farbe jeder Recompoundcharge neu ein. „Wir haben in über 35 Jahren ein umfangreiches Know-how in der Farbanpassung aufgebaut. Rückgrat dieser Expertise ist neben einer strengen, qualitätsgeprüften Rezyklatauswahl die vielstufige Qualitätskontrolle bei der Compoundierung und Einfärbung im firmeneigenen Prüf- und Farblabor“, erläutert Graham Maclean, Account Manager beim Familienunternehmen geba. Hohe Farbkonstanz dank gesicherter Rezyklatquellen Die Entwicklung der Farben für die Embleme konzentrierte sich zunächst auf ein intensives Schwarz. geba ging dabei von einem sehr tiefen und dunklen Schwarzton aus, der bereits in PMMA-Rezyklaten für die Serienfertigung von A,- B- und C-Pkw-Säulen mit Piano Black-Hochglanz zum Einsatz kommt. „Mit der Anpassung des Farbtons an die Vorgaben von VW haben wir buchstäblich direkt ins Schwarze getroffen. Schon erste Versuche bei Winning Plastics ergaben, dass der entsprechend eingefärbte PMMA-Compound das perfekte Material ist. Der Erfolg war Anlass, uns auch mit der Entwicklung des weißen Tiefenglanz-Farbtons für den VW-Schriftzug zu beauftragen, so dass nun alle für die Embleme benötigten Rezyklatmaterialien aus einer Hand kommen“, blickt Maclean zurück. Exzellente Oberfläche mit hoher UV- und Witterungsstabilität Farbe und Tiefenglanz der Embleme bleiben den abschließenden Angaben zufolge auch dauerhaft erhalten. Denn die PMMA-Rezyklatcompounds zeichnen sich durch eine hohe UV- und Witterungsstabilität aus. Darüber hinaus sollen sie sich in einem stabilen Prozess innerhalb eines breiten Verarbeitungsfensters wirtschaftlich spritzgießen lassen. Fakuma 2023, Friedrichshafen, 17.-21. Oktober 2023, Halle B4, Stand 4510 Weitere Informationen: www.geba.eu, winningplastics.com, www.volkswagen.de |
geba Kunststoffcompounds GmbH, Ennigerloh
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