| 01.10.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bole Europe zeigt auf der Fakuma 2026 zwei Spritzgießmaschinen mit unterschiedlichen Antriebskonzepten. Am Stand werden die vollelektrische "FE 110" und die servohydraulische Zwei-Platten-Maschine "DK 200" im Betrieb präsentiert. Im Mittelpunkt stehen Energieverbrauch, Wiederholgenauigkeit, Zykluszeit und die Herstellungskosten pro Gutteil.Vollelektrische "FE 110" für präzise Prozessführung Die "FE 110" gehört zur vollelektrischen Baureihe von Bole. Unabhängige elektrische Antriebe steuern die einzelnen Maschinenbewegungen und stellen Leistung jeweils für den erforderlichen Prozessschritt bereit. Dadurch soll der Energieeinsatz reduziert und zugleich eine hohe Regel- und Wiederholgenauigkeit erreicht werden. Die elektrische Antriebstechnik ermöglicht eine präzise Steuerung von Einspritz- und Schließeinheit. Dies ist insbesondere bei technisch anspruchsvollen Formteilen relevant, bei denen konstante Prozessparameter eine wesentliche Voraussetzung für reproduzierbare Bauteilqualität sind. Die dynamischen Maschinenbewegungen sind zudem auf kurze Zykluszeiten ausgelegt. Da hydraulische Dauerläufe entfallen, arbeitet das Maschinenkonzept vergleichsweise geräuscharm und ohne die für klassische Hydrauliksysteme typischen permanenten Pumpenleistungen. "DK 200" kombiniert Zwei-Platten-Technik mit Servohydraulik Die "DK 200" setzt auf eine Zwei-Platten-Schließeinheit. Das Konzept ermöglicht den weiteren Anbieterangaben zufolge hohe Schließkräfte bei vergleichsweise kurzer Bauform und soll damit insbesondere bei größeren Werkzeugen und begrenzter Produktionsfläche Vorteile bieten. Die kompakte Schließeinheit kann sowohl bei neuen Fertigungslinien als auch bei der Nachrüstung bestehender Produktionshallen relevant sein. Für den Antrieb nutzt die Maschine ein servohydraulisches System. Dabei wird die Leistung des Hydrauliksystems an den Bedarf des jeweiligen Prozessschritts angepasst. Gegenüber konventionellen Hydrauliksystemen mit kontinuierlich arbeitenden Pumpen lassen sich dadurch Energieverluste reduzieren. Die Kombination aus Zwei-Platten-Schließeinheit und Servohydraulik zielt auf eine kompakte Maschinenaufstellung bei gleichzeitig stabiler Prozessführung. Energiebedarf pro Gutteil als Vergleichsgröße Bole Europe stellt bei beiden Maschinen nicht allein die momentane Leistungsaufnahme in den Vordergrund, sondern den Energieeinsatz bezogen auf das produzierte Gutteil. Für diese Betrachtung sind neben dem Verbrauch der Maschine auch Zykluszeit, Ausschussquote, Wiederholgenauigkeit und konstante Bauteilqualität maßgeblich. Die "FE 110" verfolgt diesen Ansatz mit direkt elektrisch angetriebenen Achsen, präziser Prozessregelung und hoher Dynamik. Die "DK 200" kombiniert dagegen ein kompaktes Zwei-Platten-Konzept mit bedarfsgeregelter Servohydraulik. Damit stellt Bole Europe auf der Messe zwei unterschiedliche technische Ansätze gegenüber, die auf eine Senkung des Energieeinsatzes und der Herstellungskosten je Gutteil ausgerichtet sind. Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle A7, Stand 7405 Weitere Informationen: bole-europe.com, www.bolemachinery.com |
Bole Europe Technology Co., LTD. Sp.zo.o., Myslowice, Polen + Bole Intelligent GmbH, Merseburg an der Saale
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