09.07.2012, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
Das internationale Chemieunternehmen Oxea ergänzt seine phthalatfreien und VOC-freien Weichmacher aus der Produktlinie Oxsoft um zwei neue Produkte, Oxsoft Duo 1 und Oxsoft Duo 2. Sie wurden den Angaben zufolge speziell dazu entwickelt, um Hersteller bei der Vermeidung von Weichmachermigration zu unterstützen. Die neuen Produkte sollen sich besser als bisher verarbeiten lassen und mit ihren günstigen Migrationseigenschaften zur Verbesserung der Qualität und Nachhaltigkeit von Endprodukten beitragen. Der Einsatz von Oxsoft Duo wird für Anwendungen wie die Herstellung von Wandverkleidungen, Böden, Dächern und Kunstleder empfohlen. Die Produkte sind bereits kommerziell verfügbar, auch Produktmuster für Testzwecke sind erhältlich. Oxsoft Duo 1 verfügt laut Hersteller über ein ausgezeichnetes Migrationsprofil in Kombination mit niedriger Viskosität. Daher lasse es sich gut verarbeiten und zeichne sich durch überdurchschnittlich gute Niedrigtemperatureigenschaften aus. Oxsoft Duo 2 weise gegenüber Oxsoft Duo 1 ein nochmals verbessertes Migrationsprofil auf. Das Produkt überzeuge mit einem sehr guten Foggingwert, bleibe dabei jedoch leicht verarbeitbar. Oxsoft Duo 2 empfehle sich demnach für den Einsatz in Anwendungen, bei denen die Wanderung von Weichmachern ein Problem darstellt und hochviskose Produkte zu Schwierigkeiten im Fertigungsprozess führen könnten. Detaillierte Prüfergebnisse zu Oxsoft Duo 1 und Oxsoft Duo 2 sowie ein Blog über Weichmacher können unter www.phthalate-free-plasticizers.com abgerufen werden. "Die Migration bei Weichmachern zu verringern ist ein zentrales Thema. Denn wenn Weichmacher aus dem Endprodukt austreten, hat das negative Auswirkungen auf die Produktqualität", erläutert Jacco de Haas, Global Marketing Manager Specialty Esters bei Oxea. "Vor diesem Hintergrund haben wir Oxsoft Duo 1 und Oxsoft Duo 2 entwickelt. Beide Produkte zeichnen sich durch ein hervorragendes Migrationsprofil aus und sind dabei gleichzeitig leicht zu verarbeiten – eine Kombination, die man im Markt kaum findet", so de Haas. "Bei Oxea tragen wir der deutlich wachsenden Nachfrage nach phthalatfreien Weichmachern durch Investitionen in neue Produkte und die Ausweitung von Produktionskapazitäten Rechnung", erklärte Miguel Mantas, verantwortlich für Vertrieb und Marketing in der Oxea-Geschäftsführung. "Um unseren Kunden zukünftig einen noch besseren Service zu bieten, erweitert Oxea seine Kapazität in Europa auf 60-70 kt. Zudem ist in Nanjing, China, bereits eine neue Produktionsanlage im Bau", so Mantas abschließend. Über Oxea Oxea ist ein weltweiter Hersteller von Oxo-Intermediates und Oxo-Derivaten wie Alkohole, Polyole, Carbonsäuren, Spezialitätenester und Amine. Diese werden beispielsweise zur Herstellung von Beschichtungen, Schmierstoffen, kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, Aroma- und Duftstoffen, Druckfarben sowie Kunststoffen verwendet. Mit 1.365 Mitarbeitern in Europa, Asien und Nord- und Südamerika erwirtschaftete Oxea in 2011 einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen: chemicals.oq.com |
OXEA GmbH, Oberhausen
» insgesamt 112 News über "OXEA" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
» zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
BASF: Neues PA/PPA für mehr Möglichkeiten beim Metallersatz
ElringKlinger: Stilllegung des Werks in Thale geplant - 33 Mitarbeiter betroffen
Gerhardi Kunststofftechnik: Automobilzulieferer ist insolvent
Aramco + Sinopec: Grundsteinlegung für Petrochemiekomplex in Fujian
Amcor: Verpackungsmittelkonzern übernimmt Berry Global
Voelpker: Neuer Formaldehyd-Fänger - Unterdrückung von Kettenabbau und Formaldehydfreisetzung
Fakuma 2026: Nächste Ausgabe findet von Montag bis Freitag statt
Meist gelesen, 10 Tage
Gerhardi Kunststofftechnik: Automobilzulieferer ist insolvent
Voelpker: Neuer Formaldehyd-Fänger - Unterdrückung von Kettenabbau und Formaldehydfreisetzung
Fakuma 2026: Nächste Ausgabe findet von Montag bis Freitag statt
Amcor: Verpackungsmittelkonzern übernimmt Berry Global
Starlinger: Übernahme der Gewebesparte von Windmöller & Hölscher
Engel: „foammelt Days 2024“ am 27. und 28. November in Schwertberg - Schaumspritzgießen von A bis Z
ElringKlinger: Stilllegung des Werks in Thale geplant - 33 Mitarbeiter betroffen
Meist gelesen, 30 Tage
Gerhardi Kunststofftechnik: Automobilzulieferer ist insolvent
Voelpker: Neuer Formaldehyd-Fänger - Unterdrückung von Kettenabbau und Formaldehydfreisetzung
Fakuma 2026: Nächste Ausgabe findet von Montag bis Freitag statt
Amcor: Verpackungsmittelkonzern übernimmt Berry Global
Starlinger: Übernahme der Gewebesparte von Windmöller & Hölscher
Dieffenbacher: Übernahme des Composites-Geschäftes von Schmidt & Heinzmann
Meist gelesen, 90 Tage
Arburg: Maschinenbauer erwartet deutlichen Umsatzrückgang
LyondellBasell: Neuer Kunststoff-Recyclingkomplex bei Gießen
New Albea Kunststofftechnik: Automobilzulieferer stellt Insolvenzantrag in Eigenverwaltung
Albis: Nachhaltige Kunststoffe für den Spritzguss und Extrusionsanwendungen im Fokus
Sumitomo (SHI) Demag: Personalabbau und strukturelle Veränderungen an deutschen Standorten
Gerhardi Kunststofftechnik: Automobilzulieferer ist insolvent
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
Analysiert man die Menge der kompakt gespritzten Kunststoffformteile, so kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass sich sicherlich mehr als die Hälfte davon kostengünstiger und mit besseren Toleranzen mittels Schaumspritzguss herstellen lassen. |