| 10.09.2015, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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1973 brachte Herrmann Ultraschall mit der "Ultrasafe" erstmalig eine Ultraschall-Schweißanlage mit serienmäßiger Schallschutzkabine auf den Markt. Zur Fakuma 2015 zeigt Herrmann eine moderne Neuauflage des Produktes. Neben der klassischen Schallschutzkabine wird eine offene Sicherheitszelle ausgestellt, die speziell Schutz gegen Zugriff dritter Personen bietet. Der Eingriffsbereich ist durch einen Sicherheitslichtvorhang geschützt, der bei Bedarf auch als Automatikstart konfiguriert werden kann und somit eine manuelle Startauslösung überflüssig macht. Beide Ultrasafe-Varianten können einfach auf einer Werkbank aufgestellt werden und lassen sich modular mit Zubehör ergänzen. Dazu sind sie beliebig mit allen Ultraschall-Schweißmaschinen der gesamten HiQ Produktfamilie kombinierbar. Warum benötigt man überhaupt einen Schallschutz, wenn die Ultraschallfrequenzen von 20 kHz oder 35 kHz im nichthörbaren Bereich liegen? Die zu verschweißenden Kunststoffteile, wie z.B. die zwei Hälften einer elektrischen Zahnbürste oder ein Filtergehäuse mit Deckel, stellen einen Resonanzkörper dar. Während des Schweißprozesses wird die nur wenige Millisekunden dauernde Ultraschallvibration durch das Kunststoffbauteil gedämpft und zu einer Resonanz in niedriger Frequenz angeregt. Der so entstehende Körperschall des Kunststoffbauteils liegt teilweise im hörbaren Bereich. Vom Menschen wird dies in der Regel als ein kurzer unangenehmer Pfeifton wargenommen. Als Lösung für eine sichere Produktionsumgebung bietet Herrmann Ultraschall weiterentwickelte Schallschutzkabinen in unterschiedlichen Varianten an. Weitere Informationen: www.herrmannultraschall.com Fakuma 2015, Friedrichshafen, 13.-17.10.2015, Halle A4, Stand 4108 |
Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co KG, Karlsbad
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