| 17.12.2015, 11:44 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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![]() Gneuss MRS-Extrusionssystem (Schnittdarstellung) mit Vakuumöffnung und Satellitenschnecken im mittleren Verfahrensteil. Der MRS kann beispielsweise zur Entfernung und Rückgewinnung von Caprolactam eingesetzt werden. Dabei wird ausgehend vom Granulat oder durch direkte Kopplung an den Polymerisationsprozess die Schmelze im Verfahrensteil des MRS einem Unterdruck ausgesetzt. Die dann flüchtigen Bestandteile der Schmelze werden den weiteren Angaben zufolge bereits ab Drücken von 20 mbar effizient aus der Schmelze entfernt und können im Vakuumsystem zurückgewonnen werden. Praxistests hätten eine besonders effiziente Prozessführung bei Drücken im Bereich kleiner 2 mbar gezeigt. Mit den von Gneuss angebotenen Systemen können optional auch Drücke unterhalb 0,1 mbar realisiert werden. Das so konditionierte Polyamid kann entweder granuliert oder direkt zu verschiedenen Endprodukten - wie z.B. Teppichgarnen (BCF), POY oder Film - weiterverarbeitet werden. Durch die direkte Verarbeitung können hohe Kosten- und Energievorteile realisiert werden. Ein weiterer Anwendungsbereich liegt im Recycling von Faserabfällen, bei denen der MRS durch seine Entgasungseigenschaften auch eine effiziente Entfernung störender Bestandteile, wie z.B. Spinnölen ermöglicht. Komplettlösungen werden von Gneuss durch Kombination mit Filter- und Vorbehandlungstechnologie angeboten. Weitere Informationen: www.gneuss.com |
Gneuss Kunststofftechnik GmbH, Bad Oeynhausen
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