| 07.09.2021, 08:36 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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United Soft Plastics Inc. (USP) hat eine maßgeschneiderte, extrudierte TPE-Folie entwickelt, die ein hohes Maß an Patientenunterstützung in der Wundnachbehandlung bieten soll. Diese TPE-Folie leistet laut Anbieter zudem einen wirksamen Beitrag zum erhöhten Schutz von Patienten und medizinischem Pflegepersonal. Patienten, die wegen Verletzungen an Armen und Beinen mit Wundauflagen versorgt wurden, müssen regelmäßig medizinisch versorgt werden. Vor jeder Nachbehandlung oder täglichen Nachsorge ist es wichtig, den Bereich der Wundauflage sauber und trocken zu halten und gleichzeitig vor Bakterieneintrag zu schützen. Bisher erfolgte dies laut USP durch Abdecken der Wundauflage mit einer medizinisch schützenden Folie oder einem Schutzbeutel (Polybeutel), der anschließend mit einem medizinischen Tape auf die Haut geklebt und versiegelt wurde. Das Abziehen der Schutzfolie durch Abreißen dieses Tapes von der Haut kann jedoch Schmerzen in Verbindung mit ungewollten Mikroverletzungen der obersten Hautschicht verursachen. Das in Zusammenarbeit mit einem dänischen Start-up unter dem Markennamen "Impervious" entwickelte Medizin-TPE soll Patienten von unnötigen Reizungen und Schmerzen befreien. Die TPE-Folie ist eine latexfreie Alternative und muss nicht abgerissen werden, da sie als dehnbares, flexibles und konisches Dichtband fest mit dem Polybeutel verschweißt ist. Dadurch könne auf die Verwendung von Klebeband vollständig verzichtet werden. "Die TPE-Folie stellt somit für Patienten und medizinischem Pflegepersonal eine deutliche Erleichterung im Behandlungsalltag dar", erläutert Michael Bodmann, USP General Manager Europe. Das Medizin-TPE zeichnet sich laut USP durch eine geringe Shore-A-Härte (25-35), eine hohe Reißfestigkeit in Verbindung mit anspruchsvollen Quer- und Längsdehnungsbelastungen und einer sehr dünnen Wandstärke (0,2-0,4 mm) aus. "Zudem befassten wir uns gleich zu Beginn der Entwicklungsphasen mit der Herausforderung, mit welchem Herstellungsverfahren dieses TPE kostengünstig hergestellt werden kann", führt Michael Bodmann weiter aus. Das gemeinsame, einjährige Entwicklungsprojekt befindet sich den abschließenden Angaben zufolge bereits in der vorkommerziellen Phase inklusive der finalen, klinischen Erprobung. Nach Markteinführung in Europa soll das Produkt sowie die neue USP TPE-Folie weltweit verfügbar sein. Weitere Informationen: www.unitedsoftplastics.com |
United Soft Plastics, Inc., Lawrenceville, Georgia, USA + United Soft Plastics, Rosenheim
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