| 11.05.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Göttfert Werkstoff-Prüfmaschinen stellt auf der Kuteno 2026 eine vollständig überarbeitete Produktlinie für die Schmelzindexprüfung vor. Im Mittelpunkt des Messeauftritts in steht ein neu strukturiertes Portfolio von Prüfgeräten, das manuelle, teilautomatisierte und vollautomatisierte Verfahren abdeckt.Die Schmelzflussprüfung über MFI beziehungsweise MFR zählt zu den etablierten Standardmethoden in der Kunststoffverarbeitung. Sie wird unter anderem in der Eingangskontrolle von Rohstoffen, in der laufenden Qualitätssicherung sowie bei der Charakterisierung von Rezyklaten eingesetzt. Göttfert richtet seinen Messeauftritt darauf aus, verschiedene Wege zu zeigen, wie sich diese Prüfaufgabe mit aktueller Gerätetechnik reproduzierbarer und mit geringerem Bedienereinfluss durchführen lässt. Die überarbeitete MFI-Produktlinie ist nach unterschiedlichen Automatisierungsgraden gegliedert. Für klassische Laboranwendungen zeigt das Unternehmen eine neue Generation manueller Melt Flow Indexer. Diese Geräte sind für die tägliche Routineprüfung ausgelegt und arbeiten normkonform nach ISO 1133 und ASTM D1238. Nach Unternehmensangaben wurden Messgenauigkeit, Bedienoberfläche und Ergonomie überarbeitet. Ergänzend präsentiert Göttfert teilautomatisierte Systeme für Anwender, die manuelle Arbeitsschritte reduzieren und die Reproduzierbarkeit ihrer Prüfungen erhöhen wollen. Zu den genannten Ausstattungsmerkmalen gehören eine automatische Schnittsteuerung, eine integrierte Wägefunktion sowie die digitale Erfassung von Messdaten. Ziel dieser Geräteklasse ist es, den Einfluss des Bedienpersonals auf den Prüfablauf zu verringern und die Prozesssicherheit zu erhöhen. Als höchste Ausbaustufe der Produktlinie zeigt Göttfert das System „MI-Robo“. Die Anlage ist für einen vollautomatisierten Prüfablauf ausgelegt und übernimmt nach Angaben des Herstellers die Schritte von der Probenbefüllung über die Messung bis zur Reinigung des Geräts. Zur Kuteno 2026 wurde das System um eine automatisierte Bestimmung der Schmelzdichte nach Methode A erweitert. Diese Funktion arbeitet mit einer integrierten Waage. Dadurch können MFR und MVR in einem einzigen Prüfzyklus ohne manuellen Eingriff erfasst werden. Mit der überarbeiteten Gerätefamilie positioniert Göttfert seine MFI-Systeme als abgestimmtes Portfolio für unterschiedliche Labor- und Produktionsumgebungen. Die Produktlinie soll es Anwendern ermöglichen, Qualitätssicherungsprozesse je nach Bedarf schrittweise zu automatisieren – vom manuellen Einzelgerät bis zum autonomen Prüfsystem. Kuteno 2026, 09.-11. Juni 2026, Bad Salzuflen, Stand 20-F40 Weitere Informationen: www.goettfert.de |
Göttfert Werkstoff-Prüfmaschinen GmbH, Buchen
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