| 13.07.2011, 15:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Geschäftsführung der Peguform GmbH gab bekannt, dass die indischen Samvardhana Motherson Gruppe die Mehrheitsanteile an den Gesellschaften der Peguform-Gruppe übernehmen wird. „Damit ist es uns gelungen, für die Peguform einen strategisch ausgerichteten Mehrheitseigentümer zu gewinnen, der das Wachstum unseres Unternehmens, vor allem in den internationalen neuen Märkten, zusätzlich beschleunigen und so den eingeschlagenen Erfolgskurs der Peguform vorantreiben wird“, sagt Klaus Rinnerberger, CEO von Peguform. Nach eigenen Angaben blickt Samvardhana Motherson auf eine bemerkenswerte Wachstums- und Erfolgsgeschichte zurück. In den vergangenen Jahren sei es gelungen, sich als wictiger Zulieferer der Automobilindustrie zu positionieren, vor allem für Spiegelsysteme und Verkabelungen. Mehr als 90 Standorte in 23 Ländern mit mehr als 40.000 Mitarbeitern werden genannt. Von diser breiten Basis soll nun auch Peguform profitieren. Peguform mit seinen Standorten in Europa, Asien und Lateinamerikasieht sich als Spezialist für komplette Systeme und Module für den Innen- und Außenbereich von Fahrzeugen. Nach der Übernahme durch Polytec im Jahr 2008, die mit der unmittelbar danach ausbrechenden Wirtschaftskrise finanziell ins Wanken geriet und daher die Eigentümerschaft an Peguform wieder abgeben musste, war Peguform inmitten der Krise durch die österreichische Cross-Industries-Gruppe aufgefangen worden. Unter deren Führung sei es schnell gelungen, das Kundenvertrauen wiederzugewinnen, was sich in einer Vielzahl von Neuaufträgen und einer Umsatzansteigerung von ca. 1,1 Mrd. Euro im Jahr 2009 auf voraussichtlich knapp 1,7 Mrd. Euro im Jahr 2011 niederschlage. Darüber hinaus hat die Gruppe ihre Präsenz in den für die Automobilindustrie wichtigen Zukunftsmärkten China, Brasilien und Slowakei durch Bau von drei neuen Fabriken ausgebaut. Zusätzlich wurde mit Einstieg bei der Wethje-Gruppe, einem auf die Verarbeitung von Carbon spezialisierten Autobilzulieferer Kompetenz in Sachen Leichtbau gewonnen. Der Vollzug des Unternehmensübergangs erwartet Peguform nach Genehmigung der EU-Wettbewerbsbehörden innerhalb der nächsten drei Monate. |
Peguform GmbH, Bötzingen
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