| 29.09.2011, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das österreichische Verpackungssammelsystem ARA Altstoff Recycling Austria AG hat zum 1.1.2012 eine deutliche Senkung der Lizenztarife angekündigt. Nach bereits zwei Tarifsenkungen für 2011 können sich die Kunden der ARA auch 2012 über niedrigere Lizenztarife für Verpackungen freuen. Die Tarifreduktionen fallen durchaus üppig aus: Im Durchschnitt ersparen sich Unternehmen rund 9 % gegenüber 2011. Das führt zum niedrigsten Tarifniveau seit Bestehen der ARA, teilt das Unternehmen mit. Die durchschnittlichen Lizenzierungskosten für eine Tonne Verpackungsmaterial betragen im nächsten Jahr somit 133 €/t. Damit konnte die ARA nach eigenen Angaben seit dem Jahr 1995 die Tarife um 57 % senken. ARA Vorstand Ing. Werner Knausz: „Wenn man das Tarifniveau insgesamt um mehr als die Hälfte senkt – und da ist die reale Senkung durch Inflationseffekte noch gar nicht eingerechnet – kann man schon ein wenig stolz sein. Schließlich haben wir durch umfangreiche Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und durch Neuvergaben bei Sammlung, Sortierung und Verwertung konsequent an der Optimierung gearbeitet. Natürlich spielt aktuell auch die Erholung auf den Altstoffmärkten eine Rolle, durch die wir höhere Erlöse erzielen können. Getreu unserem Non-Profit-Ansatz geben wir diese erzielten Vorteile nun durch Tarifsenkungen an unsere Kunden weiter.“ Die Senkungen im Detail Ein großer Teil der Senkungen bewegt sich im zweistelligen Bereich: Textilien führen mit -25 % die Entlastungsliste an; gefolgt von Ferrometallen groß (-18 %) und Keramik (ebenfalls -18 %). Die Tarife für Packstoffe aus Holz werden um 15 % reduziert und jene für Verkaufsverpackungen aus Papier (inkl. Tragetaschen) verringern sich um 13 %. Ebenfalls deutliche Reduktionen erfahren die Tarife für Ferrometalle klein (-9,6 %), Aluminium (-9,5 %) und Transportverpackungen aus Papier (-7,5 %). Reduktionen bei Kunststoffen klein, Folien und Hohlkörpern (alle -4,8 %) sowie Materialverbunden (-3,3%) runden die breite Tarifsenkung ab. Lediglich bei Einweg-Glasverpackungen, bei EPS-Verpackungen (z.B. Styropor) und bei Packstoffen auf biologischer Basis gibt es keine Veränderung. Weitere Informationen: www.ara.at |
Altstoff Recycling Austria AG, Wien, Österreich
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