| 25.04.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die seit Längerem geplante Errichtung eines Werks zur Produktion von Polyethylenterephthalat (PET) in der russischen Teilrepublik Kabardino-Balkarien soll im Juni beginnen. Das berichten russische Medien unter Verweis auf Angaben der Pressestelle des Präsidialamtes der Kaukasusrepublik. Demnach stehen die Baumaßnahmen zur Vorbereitung der Infrastruktur für das Projekt kurz vor dem Abschluss. So wurden bereits Wasserversorgungs- und Kanalisationsanlagen fertiggestellt, derzeit werden Zufahrtsstraßen asphaltiert und Strom- und Gasleitungen verlegt. Für die Vorbereitung der Infrastruktur werden 1,3 Mrd. RUB (31,5 Mio. EUR) aus dem Föderationshaushalt sowie 150 Mio. RUB (3,6 Mio. EUR) aus dem Haushalt Kabardino-Balkariens aufgewendet. Die Gesamtinvestitionen in den Bau des PET-Werks Etana belaufen sich den Meldungen zufolge auf etwa 15,7 Mrd. RUB (380 Mio. EUR). Geplant sind Anlagen mit einer Produktionskapazität von 486.000 Tonnen PET im Jahr, das zur Herstellung von Lebensmittelverpackungen und Textilfasern vorgesehen ist. Errichtet wird das Werk vom deutschen Chemieanlagenbauer ThyssenKrupp Uhde, mit dem die Regierung von Kabardino-Balkarien bereits Ende 2011 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet hatte. Die Fertigstellung des Werks, in dem bis zu 2.500 neue Arbeitsplätze entstehen sollen, ist bislang für 2015 geplant. Weitere Informationen: www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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