| 19.02.2015, 06:14 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Der U.S. amerikanische Konzern IPEG Inc. (Cranberry Township, Pennsylvania) hat den Verkauf seiner Rapid Granulator Unternehmensgruppe an das schwedische Industrie- und Handelskonglomerat Lifco AB (Enköping, Schweden) angekündigt. Die Liftco Gruppe mit ca. 100 Unternehmen und mehr als 3.000 Mitarbeitern besteht aus den beiden Hauptgeschäftsbereichen Sorb Industries, zuständig für Auftragsfertigung/ Systemlösungen, Sägewerkausrüstung, Innenausstattung von Nutzfahrzeugen, Abbruchgeräten sowie Umwelttechnologie, und der Liftco Dental Group. Der Jahresumsatz liegt nach Unternehmensangaben bei umgerechnet mehr als 614 Millionen Euro. Andere Unternehmen der IPEG-Gruppe, wie Conair, Republic Machine und Thermal Care, sind von dem Verkauf nicht betroffen und werden demzufolge von IPEG Inc. weitergeführt. Rapid Granulator, ein weltweit tätiger Hersteller von Schneidmühlen für Kunststoffe und Recycling mit Hauptsitz im schwedischen Bredaryd und einer die nordamerikanischen Geschäfte führenden Niederlassung in Cranberry Township (Pennsylvania, U.S.A.), soll auch nach der Übernahme weiterhin unter dem Markennamen Rapid operieren. Mit Ausnahme des CEOs Kirk Winstead, der sich innerhalb von IPEG neuen Aufgaben widmen wird, sollen alle Rapid-Mitarbeiter vom Lifco Konzern weiter beschäftigt werden. Die Verantwortung innerhalb des Lifco Konzerns für die Rapid-Geschäfte wird auf Toni Reftman, Geschäftsführer von Eldan Recycling, einer hundertprozentigen Lifco Tochtergesellschaft mit Sitz im dänischen Faaborg, übergehen. Eldan Recycling ist ein globaler Anbieter von Recycling-Anlagen und Systemen beispielsweise zur Aufbereitung von Reifen, Kabeln, Aluminium, Kühlschränken, WEEE (Entsorgung und Verwertung von Elektro- und Elektronikgeräten), Hausmüll und anderen Abfallmaterialien und verfügt bisher über keine eigenen Schneidmühlen. Die Rapid Granulator AB, die 1942 in Bredaryd in der schwedischen Region Småland gegründet wurde, gilt als ein echter Pionier in der Kunststoffrecycling-Branche. Das Unternehmen hatte für das Jahr 2014 einen Nettoumsatz von umgerechnet ca. 31,42 Millionen Euro bekannt gegeben und soll in dem Geschäftszweig Umwelttechnik, der unter dem Geschäftsbereich Systems Solutions angesiedelt ist, konsolidiert werden. Für das laufende Geschäftsjahr wird jedoch mit keinem wesentlichen Einfluss der Übernahme der Unternehmensgruppe auf die Ertrags- und Finanzlage der Lifco AB gerechnet. Chris Keller, CEO von IPEG, sieht in dem Verkauf neue Möglichkeiten, die IPEG Geschäfte im Einklang mit der Unternehmensstrategie weiter voranzutreiben. In den letzten fünf Jahren seien die Geschäfte durch organisches Wachstum und Akquisitionen verdoppelt worden. Mit Hilfe der Erlöse aus dem Rapid-Verkauf könne man nun weiter in die eigenen Unternehmen sowie in zukünftige Akquisitionen investieren. Über die IPEG Das im Jahre 2002 gegründete Unternehmen IPEG besteht aus Markenfamilien für die Kunststoffverarbeitung, dem Abfallrecycling und der industriellen Wärmeübertragung. Zu den Marken zählen Conair, ein weltweit führender Anbieter von Peripheriegeräten für Kunststoffverarbeiter, Republic Machine, ein führendes Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von Einwellenzerkleinerern für das Recycling von Kunststoffen und anderen Materialien, und Thermal Care, ein führender Hersteller für Prozesskühlungssysteme für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Cranberry Township im U.S. Bundesstaat Pennsylvenia. Weitere Informationen: www.conairgroup.com, www.eldan-recycling.com, www.ipeg.net, www.lifco.se, www.rapidgranulator.com, www.rapidgranulator.de, www.republicmachine.com, www.thermalcare.com |
Rapid Granulator AB, Bredaryd, Schweden
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