| 20.04.2015, 06:18 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Weg für die zu Jahresbeginn vereinbarte Fusion der australischen Kunststoffunternehmen Cardia Bioplastics und Stellar Films Group ist frei. Laut Medienberichten stimmten die Aktionäre der börsennotierten Cardia Bioplastics dem Zusammenschluss mit der von privaten Investoren kontrollierten Stellar Films zu. Einer früheren Aussendung zufolge übernimmt Cardia Bioplastics sämtliche Anteile an Stellar Films, deren Eigentümer im Gegenzug an Cardia Bioplastics beteiligt werden. Das fusionierte Unternehmen wird dann zu 55 Prozent von den bisherigen Stellar-Eigentümern kontrolliert. Den aktuellen Meldungen zufolge soll das fusionierte Unternehmen künftig unter dem neuen Namen Secos Group firmieren. Der Zusammenschluss umfasst dabei auch die 50,8 Prozent-Beteiligung von Stellar Films an dem malaysischen Folienhersteller Akronn Industries. Im Ergebnis entsteht ein Unternehmen mit einem konsolidierten Jahresumsatz von rund 20 Mio. Euro. Die in Mulgrave bei Melbourne ansässige Cardia Bioplastics produziert biologisch abbaubare Verpackungsmittel und Werkstoffe für die Kunststoffverarbeitung. Das Unternehmen verfügt über Produktionsstandorte in Australien, China und Brasilien. Stellar Films hat ihren Sitz ebenfalls bei Melbourne und produziert in Australien und Malaysia vor allem Kunststofffolien für die Kosmetik-, Hygieneartikel- und Pharmaindustrie. Nach Abschluss der Fusion sollen vor allem die Kapazitäten in Australien, China und Malaysia weiter ausgebaut und für die Produktion von Verpackungsmitteln auf der Basis von Kunststoffen der Marke Biohybrid genutzt werden. Cardia Bioplastics kündigte daher in einer Pressemitteilung bereits den Verzicht auf Investitionen in die weitere Entwicklung des Werks im brasilianischen São Paulo an. Weitere Informationen: www.cardiabioplastics.com |
Cardia Bioplastics Limited, Melbourne, Australien
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