| 24.02.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auch einer der weltweit größten Spritzgießmaschinenhersteller bleibt nicht von der Krise verschont: Aufgrund eines massiven Rückgangs der Aufträge plant die Engel Austria GmbH (www.engel.at) ab 1. April 2009 Kurzarbeit einzuführen – zunächst für drei Monate. Betroffen sind 1.900 der insgesamt 2.200 Mitarbeiter aller drei Standorte in Österreich, die voraussichtlich bis einschließlich Juni nur 75% ihrer normalen Arbeitszeit leisten werden. Zusätzlich werden während der drei Monate jeweils 100 Beschäftigte für einen Monat ganz freigesetzt. Diesen wird einvernehmlich gekündigt, verbunden mit einer Garantie zur Wiedereinstellung nach einem Monat, was in Österreich so möglich ist. Die jetzige Vereinbarung mit der Belegschaft und der Gewerkschaft gelte zwar für drei Monate, die Kurzarbeit könne aber jederzeit wieder aufgehoben werden, falls sich der Auftragseingang wieder verbessere, betonte die Personalleitung gegenüber dem plasticker. Ziel sei es, dauerhafte Kündigungen zu vermeiden um keine Fachkräfte zu verlieren und um personell volle Stärke zu haben, wenn die Konjunktur wieder anzieht. Ob die dreimonatige Maßnahme ausreichen werde oder möglicherweise verlängert werden muss, könne man im Moment nicht absehen, so das Unternehmen. Engel hängt in hohem Masse von Kunden aus der Auto- und Automobilzulieferindustrie ab. Wann sich die Autokonjunktur soweit erholt, dass auch die Investitionen in diesem Bereich wieder anziehen, lässt sich momentan kaum vorhersagen. Weiteres Ziel von Engel sei aber auf jeden Fall, gestärkt aus der Krise hervor zu gehen. |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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