| 23.11.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der polnische Hersteller von PVC-Kunststoffen Anwil hat nach den ersten neun Monaten einen Nettogewinn von 98,2 Millionen Zloty (rund 24 Millionen Euro) erreicht. Das berichtet die Onlineausgabe der einheimischen Fachzeitschrift für die Industrie „Nowy Przemysl“. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr sein Plus um rund 20 Prozent auf insgesamt 169 Millionen Zloty (41,2 Millionen Euro) verringert. Der Erlös war den Angaben zufolge um 1,1 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Zloty (etwa 680 Millionen Euro) zurückgegangen. Der Hauptanteilseigner ist der Ölkonzern PKN Orlen, der vom polnischen Staat kontrolliert wird. Derzeit sucht Polen für Anwil einen Investor. „PKN Orlen analysiert gerade die ersten Angebote von Interessenten“, heißt es in einem offiziellen Dokument des Konzerns. Es gibt derzeit drei Offerten. Namen von potenziellen Käufern werden allerdings nicht genannt. Das Land ist gerade dabei, seine gesamte Chemiebranche zu restrukturieren. Dazu gehört auch der Verkauf von Unternehmen an in- und ausländische Investoren. Anwil ist nach eigenen Angaben einer der größten Kunststoff-Hersteller des Landes. Ein Produkt ist ein PVC-Kunststoff, den das Unternehmen unter dem Markennamen Polanvil® führt. Dabei handelt es sich um ein Polyvinylchloride, das vor allem in der Baubranche angewendet wird. Weitere Informationen: www.anwil.pl, www.orlen.pl |
Anwil, Polen
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