| 25.11.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der polnische Kunststoff-Hersteller ZA Tarnow bringt für den Zukauf des finanziell angeschlagenen deutschen Polyamid-Erzeugers Unylon Polymers GmbH aus Guben, den das Unternehmen in der vergangenen Woche bekannt geben hat (Siehe plasticker-News vom 20.11.2009), insgesamt zehn Millionen Euro auf. Wie einheimische Fachmedien am Montag berichten, werden diese Mittel für die Übernahme der Aktien, für eine Kapitalerhöhung sowie unter anderem für die Finanzierung der Verbindlichkeiten verwendet, die die Deutschen haben. "Der Preis für die Aktien der Anteilseigner beträgt eine Million Euro", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andrzej Skolmowski. Darüber hinaus strebe das Unternehmen eine Kapitalerhöhung an, deren Volumen insgesamt drei Millionen Euro sein wird. Über die genaue Höhe der Aktien der Neuemission gibt es noch keine Auskunft. Mit weiteren sechs Millionen Euro sollen unter anderem die Verbindlichkeiten von Unylon Polymers GmbH finanziert werden. Die Polen wollen mit der Übernahme ihre Produktion von PA6 vergrößern. Sie haben nach den ersten neun Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Umsatzeinbruch um 17,2 Prozent auf rund 876 Millionen Zloty (213 Millionen Euro) zu verkraften. Weitere Informationen: www.unylon.com, www.unylon-polymers.de, www.azoty.tarnow.pl/en |
Unylon AG, Hamburg
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