| 22.05.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der US-amerikanische Chemiefaserhersteller Invista plant im chinesischen Shanghai die Errichtung eines integrierten Komplexes zur Polyamid-Produktion. Laut einer Pressemitteilung sicherte sich das Unternehmen dafür weitere Grundstücke im Shanghai Chemical Industry Park (SCIP). Invista will an dem Standort Anlagen für die Produktion der Zwischenprodukte Hexamethylendiamin (HMD) und Adiponitril (ADN) sowie die Weiterverarbeitung zu Nylon-6.6-Polymeren errichten. Der aktuellen Mitteilung zufolge hat das Projekt von den chinesischen Behörden kürzlich den Status eines Wholly Foreign-Owned Enterprise (WFOE) erhalten. Zudem liegt bereits die Genehmigung der Umweltbehörden für eine HMD-Anlage mit einer Jahreskapazität von 215.000 Tonnen vor, die Mitte 2015 die Produktion aufnehmen soll. Über die vorgesehenen Kapazitäten für Nylon-6.6-Polymere liegen noch keine Informationen vor. Invista beziffert die Investitionen in den seit Längerem geplanten Polyamid-Komplex mit insgesamt rund 1 Mrd. USD, womit es sich um das bislang größte Investitionsvorhaben des Unternehmens handelt. "Wir glauben, dass das anhaltende Wirtschaftswachstum in China zu einem weiteren Anstieg der Nachfrage nach langlebigen Gebrauchsgütern, in denen Nylon-6.6-Polymere verarbeitet werden, führen wird", erklärte Warren Primeaux, Chef der Invista-Sparte Intermediates, in der aktuellen Aussendung. Nylon-6.6-Polymere werden vor allem als Chemiefasern bei der Herstellung von technischen Textilien und Bekleidung sowie als Werkstoffe für Komponenten in der Auto- und Elektroindustrie verwendet. Weitere Informationen: www.invista.com, www.scip.com.cn |
Invista Resins & Fibers GmbH, Hattersheim am Main
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