| 15.06.2012, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV) hat im Rahmen seiner ordentlichen Delegiertenversammlung am 11. Juni 2012 in Berlin Dr. Bernd-O. Kruse im Amt des GKV-Präsidenten bestätigt. Am gleichen Tag hat der Verband erstmals Führungskräfte der Branche und Abgeordnete zu einem Parlamentarischen Abend eingeladen. Der GKV hat im Rahmen seiner ordentlichen Delegiertenversammlung am 11. Juni 2012 Dr. Bernd-O. Kruse im Amt des GKV-Präsidenten für weitere zwei Jahre bestätigt. Er übt das Amt des GKV-Präsidenten seit 2010 aus. Dr. Kruse kündigte an, der GKV werde auch künftig engagiert daran arbeiten, das Image von Kunststoff als nachhaltigem Werkstoff zu stärken. Weiterhin werde sich der GKV verstärkt dafür einsetzen, dass der anhaltend hohe Bedarf der Branche an Fachkräften auch in Zukunft befriedigt werden kann, so Dr. Kruse. Kunststoffverarbeitung im Dialog mit Politik Am Abend des 11. Juni fand erstmals ein Parlamentarischer Abend des GKV in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft statt. Als Gastredner begrüßte GKV-Präsident Dr. Kruse den Kommissar für Energie der Europäischen Kommission, Günther Oettinger. Kommissar Oettinger sprach zum Thema „Energiesicherheit für den Industriestandort Deutschland in Europa“. Der Kommissar plädierte für einen Erhalt der Vielfalt industrieller Fähigkeiten und Arbeitsplätze in Europa. Diese stelle eine unverzichtbare Grundlage für heutigen und zukünftigen Wohlstand dar. Eine sichere und bezahlbare Energieversorgung gehöre zu den Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas als Produktionsstandort. Oettinger kritisierte die fehlende Koordination bei der Umsetzung der vom Deutschen Bundestag 2011 beschlossenen Energiewende mit entsprechenden Konzepten der Bundesländer und der Energiewirtschaft. Der Kommissar rief dazu auf, bei der Gestaltung der energiepolitischen Strategie Deutschlands den europäischen und internationalen Kontext und die Wettbewerbsfähigkeit nicht aus dem Blick zu verlieren. Eine Verbesserung der Energieeffizienz auch in Privathaushalten biete vielfältige Chancen für Produktinnovationen und Industrie. Im Anschluss an die Rede des Kommissars nahmen die etwa 100 Teilnehmer die Einladung zum Dialog zwischen Unternehmern und Führungskräften aus vielen Marktsegmenten der Kunststoffverarbeitung mit den zahlreich vertretenen Parlamentariern aus dem Deutschen Bundestag an. Die Schirmherrschaft für die diesjährige Veranstaltung hat der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, Klaus Breil, MdB übernommen. Der GKV beabsichtigt, im nächsten Jahr den Austausch zwischen Kunststoffverarbeitung und Politik im Rahmen eines Parlamentarischen Abends fortzuführen. Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt a.M.
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