| 28.06.2012, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mit dem neuen Glättwerk Multi-Touch will battenfeld-cincinnati, Bad Oeynhausen/Wien, eine optimale Lösung für Folienhersteller bieten, die auch bei hohen Liniengeschwindigkeiten keine Abstriche bei der Folienqualität machen möchten. Eine hohe Transparenz, eine optimale Planlage und eine sehr gleichmäßige Foliendicke lassen sich laut Hersteller dank des absolut neuartigen Konzepts des Glättwerkes für unterschiedliche Rohstoffe wie PS, PET und PP, aber auch EVA oder beschichtete Produkte erzielen. Wie in allen Segmenten der Extrusionsbranche werden heute auch bei der Folienherstellung immer höhere Ausstoßleistungen bei optimierter Produktqualität gefordert. Insbesondere bei der Herstellung von Verpackungsfolien für Tiefziehartikel stehen dabei Kriterien wie Transparenz, Glanz und Planlage im Vordergrund. Gleichzeitig möchten Folienhersteller möglichst flexibel auf wechselnde Aufträge reagieren können, erläutert der Maschinenbauer den weiteren Hintergrund. Mit dem Multi-Touch-Glättwerk beschreitet battenfeld-cincinnati nach eigenen Angaben einen ganz neuen Weg und erweitert demnach sein Produktspektrum um eine Lösung für High-End-Anwendungen, sowohl in Bezug auf die Quantität als auch die Qualität. Leitidee für die Konstruktion des neuen Glättwerkes sei der theoretische Ansatz gewesen, dass sich unendliche Liniengeschwindigkeiten mit einer unendlichen Anzahl von Nachkalibrierspalten erzielen lassen. Dies soll im Multi-Touch-Glättwerk durch ein Zwei-Walzen-Glättwerk zur Vorkalibrierung und drei, fünf oder sieben Walzen zur Nachkalibrierung erreichen lassen. Dabei haben die beiden ersten Walzen einen großen Durchmesser, um die Durchbiegung möglichst gering zu halten, und die nachfolgenden Walzen sind kleiner, um eine flache, stressfreie Folien zu erzielen. Im Gegensatz zu den heute bekannten und etablierten Drei-Walzen-Glättwerken soll das Multi-Touch-Glättwerk so auch bei höchsten Liniengeschwindigkeiten einen absolut gleichmäßigen Walzenkontakt und damit beste Kühlung der Ober- und Unterseite der Folie ermöglichen. Dank der erhöhten Anzahl von Nachkühlspalten soll eine sichere Vergleichmäßigung der Folientoleranzen erreicht werden. So sollen sich Folien mit einer optimalen Transparenz, einer guten Planlage bei wenigen Orientierungen und einem einheitlichen Dickenprofil herstellen lassen. Für ein einfaches Handling dank kleiner Walzendurchmesser bei gleichzeitig erhöhter Kühlleistung sorgen Dünnwandwalzen. Diese weisen die gleiche Härte und die gleichen Linienlasten wie herkömmliche Walzen auf, lassen sich aber deutlich effizienter betreiben, heißt es weiter. Bereits 2008 baute battenfeld-cincinnati den ersten Prototypen dieses neuartigen Glättwerks, der im Produktionsalltag getestet und daraufhin nochmals optimiert wurde. Seit Herbst 2011 ist das erste Multi-Touch-Glättwerk demnach im Produktionsbetrieb eines großen deutschen Folienherstellers im Einsatz. Erhältlich ist das Glättwerk ab sofort mit bis zu 7 Nachkühlwalzen für Produktionsleistungen bei PP von bis zu 3.600 kg/h. Weitere Informationen: www.battenfeld-cincinnati.com |
battenfeld-cincinnati, Bad Oeynhausen/Wien
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