| 12.05.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Zahlen liegen fast noch druckfrisch auf dem Tisch: Auch 2009 konnte die Menge recycelter Kunststofffenster und –rollladen gesteigert werden. Was im aktuellen Mengenstromnachweis der Rewindo Fenster-Recycling Service GmbH in nüchternen Daten berichtet wird, führt Geschäftsführer Michael Vetter nicht nur auf das gestiegene Umweltbewusstsein zurück: „Das ist ein Trend, der uns mit Sicherheit hilft. Andererseits legen wir auch großen Wert darauf, dass das Mitmachen beim Recycling auch logistisch möglichst einfach bleibt.“ Zusammen mit ihren Recyclingpartnern setzt die Rewindo daher auf ein bundesweit flächendeckendes Abholsystem. „Wir sind da, wo das Material anfällt. Selbst bei kleineren Altfenstermengen kommen wir raus,“ so Vetter. Um fit für das Recycling zu sein, müssen die Fenster lediglich vor dem Abtransport grob entglast werden. Transportbehälter von der Gitterbox bis zum Großraumcontainer werden je nach anfallender Menge auf Wunsch gestellt. Auch für ROOFCOLLECT, dem Recyclingsystem für Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen, ist ein Abholsystem logistisch das Mittel der Wahl. „Wir verfahren dabei möglichst baustellengerecht und unbürokratisch. Ein Fax genügt, um den Abtransport in Gang zu setzen,“ so ROOFCOLLECT Geschäftsführerin Karin Arz. Als Transportbehälter werden Dachdeckern und Abbruchunternehmern vorwiegend Big Bags zur Verfügung gestellt. Den Ausschlag für die Kunststoff-Textilsäcke gab die praktische Handhabung, dazu Karin Arz: „ Die sind leicht zu befüllen. Zudem können sie Platz sparend vor Ort gelagert werden, sind robust und krantauglich.“ Bei größeren Baustellen oder verklebten Dachbahnen können ebenso Container zum Einsatz kommen. Auch die Vorbereitung für das Recycling ist unkompliziert: Die Bahnen werden abgekehrt und in ca. ein Meter breite Streifen geschnitten. Möglichst enges Aufrollen hilft, Transportvolumen zu sparen. Nach dem Abtransport gilt schließlich sowohl für Dachbahnen als auch für Fenster vor allem eines: „Full Service“ für die Umwelt. Dabei werden die Dachbahnen im werkstofflichen Verfahren vollständig recycelt und neue Produkte wie Kunststoffmatten produziert. Fensterbauer können die alten Fenster sogar im wahrsten Sinne des Wortes wieder sehen. Der durch den Recyclingprozess wieder gewonnene Rohstoff wird genau dort wieder eingesetzt, aus dem er ursprünglich stammt, aus einem alten Fenster wird wieder ein neues. Um noch kundenfreundlicher agieren zu können, arbeiten Rewindo und ROOFCOLLECT mit weiteren Systemen, z.B. für PVC-Bodenbeläge und Kunststoffrohre, bei größeren Rückbauten zusammen. Eine Lösung, die vor allem Abbruchunternehmen zu Gute kommen dürfte. Weitere Informationen: www.rewindo.de, www.roofcollect.com |
Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH, Bonn
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