| 01.09.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Geschäftsbereich Composite der Teufelberger Gruppe ist seit mehreren Jahre auf die industrielle Herstellung von Faserverbund-Preforms im Flechtverfahren spezialisiert. Diese spezielle Faserverbundtechnologie erlaubt die automatisierte Herstellung von komplexen Bauteilgeometrien mit hohem Durchsatz und geringem Materialabfall. Die Möglichkeit der Integration von Lastübertragungselementen in die Geflechtstruktur führte zur Entwicklung der hybriden Anbindungstechnologie T-IGEL®. Erstmals ist es nach Angaben des Unternehmens möglich, eine vollständig formschlüssige Verbindung zwischen metallischen Komponenten und Faserverbundteilen über Pins zu realisieren, welche integral mit dem metallischen Grundkörper verbunden sind und in die Faserverbundstruktur ragen. Dabei soll keine Faserschädigung auftreten, ein nachträgliches Bearbeiten der Verbindungsstelle entfalle und eine einfache Qualitätskontrolle sei somit möglich. Hohe Zug-, Druck- und Torsionsfestigkeiten sollen sich über die Anzahl und Anordnung der Pins einstellen lassen. Die Aufbringung der einzelnen Pins auf Grundkörpern aus Edelstahl, Aluminium oder Titan ist vollständig automatisiert. Die Verbindungskräfte liegen über den Verbindungsfestigkeiten von strukturellen Klebungen / Nietverbindungen, überdies konnten die Herstellungskosten und Prozesszeiten gesenkt werden, heißt es weiter. T-IGEL® soll vor allem für hoch belastete Wellen, Walzen und verschiedene strukturelle Anwendungen geeignet sein und soll neue Wege im innovativen Metall-Composite Mischbau eröffnen. Die Pins können sowohl im Flecht- als auch im Wickelverfahren in die Composite Struktur integriert werden. Das Unternehmen präsentiert sich auf der Composites Europe 2010 in Essen. Weitere Informationen: www.teufelberger.com Composites Europe 2010, 14.-16.9.2010, Essen, Halle 12, St. C13 |
TEUFELBERGER Ges.m.b.H., Wels, Österreich
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