| 03.02.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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BASF (www.basf.com), Huntsman sowie eine Gruppe chinesischer Unternehmen – Shanghai Hua Yi (Group Company), Sinopec Shanghai Gao Qiao Petrochemical Corporation und Shanghai Chloro-Alkali Chemikal Co., Ltd. – erwägen den Bau einer neuen MDI (Diphenylmethandiisocyanat) Anlage in China, um der steigenden Nachfrage nach diesem Produkt nachzukommen. Verschiedene Standorte werden derzeit geprüft. Die Inbetriebnahme ist ab 2010 geplant. Die Anlage soll über eine Kapazität von 400 000 Tonnen Roh-MDI pro Jahr verfügen. „Wir erwarten, dass der Markt für Polyurethane in China im zweistelligen Bereich wächst und zum größten der Welt innerhalb des nächsten Jahrzehnts werden wird“, sagt Jean-Pierre Dhanis, der Präsident des Bereichs Polyurethane. „Wir möchten zu diesem dynamischen Wachstum beitragen und wollen unsere Kunden aus der neuen lokalen Produktion noch besser beliefern.“ MDI ist eine wichtige Vorstufe bei der Herstellung von Polyurethanen – vielseitigen Polymeren, die beispielsweise in der Automobil- und Bauindustrie sowie in Geräten wie Kühlschränken oder auch Schuhen eingesetzt werden. Gegenwärtig baut die BASF einen integrierten Produktionskomplex für Isocyanate im Shanghai Chemical Industry Park bei Caojing, China. Dieses Projekt läuft planmäßig, und die kommerzielle Produktion soll bis Mitte 2006 erfolgen. Der Komplex ist ebenfalls ein Joint-Venture zwischen BASF, Huntsman und der oben genannten Gruppe chinesischer Unternehmen. Er wird eine Kapazität von 240 000 Tonnen Roh-MDI pro Jahr haben sowie 160 000 Tonnen TDI (Toluoldiisocyanat). Die Gesamtkosten für den Komplex belaufen sich auf etwa eine Milliarde US-Dollar. BASF ist einer der größten Chemieinvestoren in China mit einem Umsatz von 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2004 und rund 4000 Mitarbeitern. Bis 2010 will die BASF zehn Prozent ihres weltweiten Umsatzes und Ergebnisses im Chemiegeschäft in China erzielen. |
BASF AG, Ludwigshafen
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