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30.04.2007 | Lesedauer: ca. 1 Minute    

Chile: Steigende Importe von Kunststoffprodukten

Chiles Chemiebranche bleibt Dank der allgemein guten Wirtschaftslage auch 2007 zuversichtlich. Der Markt ist schon in den letzten Jahren kräftig expandiert und befindet sich weitgehend in Händen ausländischer Anbieter. Die chilenische Industrie konzentriert sich auf die Verarbeitung örtlich vorhandener Rohstoffe und stellt Verbrauchschemikalien aus importierten Vorprodukten her. Die größten Investitionen sind in der Petrochemie geplant, Verhandlungen für den Bau eines seit langem geplanten Polyethylen/-propylenkomplexes laufen.

Zurückhaltend gibt sich der Verband der Kunststoffverarbeiter, dessen Mitglieder ihre Vorprodukte zu etwa drei Vierteln importieren und dafür höhere Preise bezahlen mussten. Sie spüren zudem die höheren Stromtarife und die Kosten aus den Umstellungen, die sich aus den Erdgas-Lieferbeschränkungen von Seiten Argentiniens ergeben. Zu schaffen macht ihnen auch, dass die Importe von Kunststoffprodukten (SITC 893) 2006 (um 12%) auf 242 Mio. US$ stiegen, während die Exporte nur 77 Mio. US$ erreichten (+24%).

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Weiterführende Informationen

bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln

» insgesamt 374 News über "bfai" im News-Archiv gefunden

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