| 14.07.2008 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind ein attraktiver Absatzmarkt für Maschinen und Anlagen. Der Bauboom und Investitionen in den Ausbau der Industrie sorgen für eine rege Nachfrage. Diese wird überwiegend durch Importe gedeckt, da das Land über keine nennenswerte Eigenproduktion verfügt. Größte Einfuhrpositionen sind Baumaschinen, Fördertechnik sowie Pumpen und Kompressoren. Besonders rasant entwickelten sich 2007 die deutschen Lieferungen von Druck- und Papiermaschinen sowie von Kunststoff- und Gummimaschinen. Im Petrochemiesektor laufen zahlreiche Projekte. So investiert etwa die Firma Borouge kräftig in den Ausbau der Werke am Standort Ruwais (Emirat Abu Dhabi). Außerdem einigten sich staatliche Akteure aus Abu Dhabi im März 2008 mit der Borealis AG auf den Bau des nach eigener Einschätzung größten Chemiekomplexes der Welt in der Khalifa Industrial Zone (Abu Dhabi). Ziel der Vorhaben ist die Produktion höherwertiger Chemikalien und Kunststoffe. In den vergangenen Jahren wuchsen die deutschen Maschinenexporte in die VAE rasant. Dabei ist jedoch nicht ersichtlich, wie viel als Re-Export weiterverschifft wurde. Von 2006 auf 2007 legten die Ausfuhren trotz des hohen Eurokurses um 65,4% auf 958,0 Mio. US$ zu. Besonders stark stiegen die Lieferungen von Druck- und Papiermaschinen (+358,0%) sowie von Kunststoff- und Gummimaschinen (+308,1%). Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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