| 12.07.2004 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Aufgrund des Auftragseingangs im deutschen Kunststoff- und Gummimaschinenbau in den ersten fünf Monaten dieses Jahres rechnet die Branche für 2004 mit einem Plus im Bereich des Kernmaschinenbaus von acht bis zehn Prozent, Produktionswert und Exportlieferungen könnten auf dieser Basis jeweils um sechs Prozent wachsen, heißt es in einer Mitteilung des Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA, www.kug.vdma.org). Der Auftragseingang im deutschen Kunststoff- und Gummimaschinenbau ist 2003 im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 13 Prozent gestiegen. Das Inlandsgeschäft wuchs um drei Prozent und die Auslandsnachfrage um 17 Prozent. Die Produktion stieg 2003 um 4,3 Prozent und erreichte für das Kernmaschinengeschäft einen Wert von 4,4 Milliarden Euro. Das Exportvolumen lag bei 3,3 Milliarden Euro. Die Exportquote stieg um einen Prozentpunkt auf 74,7 Prozent. Die Lieferungen ausländischer Maschinenhersteller an Kunden in Deutschland wuchsen 2003 um 13,4 Prozent auf ein Importvolumen von 592 Millionen Euro. In der Weltproduktion und im Weltexport weltweit führend Der deutsche Kunststoff- und Gummimaschinenbau konnte auf der Basis des vom Statistischen Bundesamtes ausgewiesenen Produktionswertes seinen Anteil an der Weltproduktion auf 24,7 % (2002: 23,6 %) ausbauen, gefolgt von Italien mit 14 %, Japan mit 10,3 % und den USA mit 9,7 %. Da die Exportquote auch 2003 noch einmal zugenommen hatte, stieg der Weltexportanteil deutscher Kunststoff- und Gummitechnik auf 25,3 Prozent (2002: 25,1 %), gefolgt von Japan mit 15,5 %, Italien mit 11 % und den USA mit 7,2 %. Lichtblick Asien - Exporte stiegen auf 914 Millionen Euro Die Lieferungen deutscher Kunststoff- und Gummimaschinen nach Asien nahmen im vergangenen Jahr erneut zu und erreichten mit einem Plus von 9,3 Prozent ein Volumen von 914 Millionen Euro. Damit kletterte der Anteil Asiens am deutschen Gesamtexport auf 28,1 % und übertraf damit die bisherige Spitzenquote von 27,6 % auf dem Jahr 1996. Größter Einzelmarkt in Fernost ist die Volksrepublik China mit 438 Millionen Euro (plus 29,2%), die damit erstmals den langjährigen Spitzenreiter USA überholten. Die deutschen Exporte in die USA sanken auf 383 Millionen Euro (2002: 402 Millionen Euro). Exporte nach Osteuropa stiegen um ein Drittel auf 480 Millionen Euro Die deutschen Exporte in die Länder Mittel- und Osteuropas stiegen in 2003 um fast ein Drittel (32,7 %) auf 480 Millionen Euro. Tschechien mit einem Plus von 32,4 %, Polen wuchs um 36,9 % und Ungarn um 94,2 %. Der Lieferzuwachs nach Russland fiel dagegen mit 12,5 % eher bescheiden aus. Der Anteil dieser Region an den Gesamtausfuhren, sei damit um drei Prozentpunkte auf insgesamt 14,8 Prozent gestiegen und liege damit erstmals vor Nordamerika mit 12,7 Prozent, heißt es abschließend. |
Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA, Frankfurt am Main
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