| 23.09.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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KraussMaffei (www.kraussmaffei.com) investiert rund vier Millionen Euro in seinen größten Produktionsstandort München-Allach und errichtet ein völlig neues Oberflächenzentrum, das die bisherige Lackieranlage ablöst. Bis Ende 2009 wird die innovative Anlage des Maschinenbauers in Betrieb gehen. Dr. Dietmar Straub, Vorstandsvorsitzender der KraussMaffei AG, unterstreicht: "Mit dieser wichtigen Investition setzen wir Zeichen: Die neue Anlage garantiert unseren Kunden höchste Qualität - und KraussMaffei investiert auch 2009 massiv in die Zukunft seines Stammwerkes in München-Allach!" Für kürzere Durchlaufzeiten Die Aufgabe der neuen Anlage ist klar: Maschinen und Anlagenteile mit Hilfe einer intelligenten Taktung individuell lackieren und an die Montage weiterführen. Dafür errichtet KraussMaffei derzeit am Standort München ein innovatives Oberflächenzentrum. Durch die praxisgerechte Konzeption der Anlage können die Durchlaufzeiten verringert werden. Das Oberflächenzentrum wird aus zwei verschiedenen Anlagenteilen bestehen: Eine Taktanlage sowie eine Kombianlage bilden seine beiden Herzkammern. Derzeit wird die Detaillierungsphase abgeschlossen - in enger Zusammenarbeit zwischen KraussMaffei und der Rippert Anlagentechnik GmbH & Co. KG aus Herzebrock-Clarholz/Nordrhein-Westfalen, die auch den Aufbau übernehmen wird. Das Anlagenbau-Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern plant, produziert und montiert seit rund 40 Jahren Lackier- und Filteranlagen sowie Industrieventilatoren. Eine Kernkompetenz sind komplexe Lackiersysteme mit Komponenten wie Vorbehandlungs-, Pulverbeschichtungs- oder Trocknungsanlagen. Norbert Schmeller, Projektleiter bei Rippert Anlagentechnik für das bei KraussMaffei entstehende Oberflächenzentrum, betont: "Eine Anlage dieser Größenordnung ist auch für uns ein Vorzeigeobjekt und eine hervorragende Referenz." Schwebende Zuführung bis 32 Tonnen In der Taktanlage kann der Maschinenbauer Bauteile von bis zu vier Metern Länge, drei Metern Breite, drei Metern Höhe und einem Gewicht von 32 Tonnen lackieren. Sämtliche Bauteile werden von einem Hängeförderer in die Taktanlage eingebracht. Die Grundidee des Abarbeitens sämtlicher Prozesse Schritt für Schritt ist der Montage der Spritzgießmaschinen entlehnt, wo KraussMaffei ebenfalls bereits erfolgreich Taktlinien realisiert hat. In der neuen Kombianlage werden Bauteile von bis zu zwölf Metern Länge und 80 Tonnen Gewicht verarbeitet - Teile also, die aufgrund ihrer Größe in der Taktanlage nicht aufgenommen werden können. Beide Anlagenteile tragen zu einer deutlichen Reduzierung von Emissionen und Wasserverbrauch bei. Bild: Die Bauarbeiten für das neue Oberflächenzentrum sind bereits in vollem Gange (Werkbild von KraussMaffei). |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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