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04.12.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

pro-K: Effiziente Kunststofffensterproduktion durch passgenaue Werkzeuge

Die Entwicklungstendenzen bei Werkzeugen zur Kunststoffbearbeitung waren das Schwerpunktthema der diesjährigen Herbsttagung der Fachgruppe Kunststofffenstersysteme des pro-K Industrieverbandes für Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. Diese fand bei der Firma Leitz GmbH & Co. KG in Oberkochen statt. Zudem nutzte der pro-K die Tagung, um aufschlussreiche Zahlen des europäischen Fenstermarktes in 2009 zu präsentieren.

Enormes Potential durch energetische Sanierung
Im Gegensatz zum deutschen Fenstermarkt, der 2009 ein Plus von 1,8% verzeichnet, wird für den europäischen Markt ein Rückgang von rund 16% erwartet. Dies bedeutet nach dem stetigen Wachstum der vergangenen Jahre einen Einbruch von 161 Mio. verkauften Fenstereinheiten in 2008 auf 135 Mio. Fenstereinheiten in 2009. Trotz der rückläufigen Marktentwicklung konnte das Kunststofffenster seine Marktanteile ausweiten. „Vor allem im immer bedeutender werdenden Bereich der energetischen Sanierung werden Kunststofffenster stark nachgefragt. Gerade der ost-europäische Modernisierungsmarkt birgt dabei ein enormes Potential.“, betont Ralf Olsen, Geschäftsführer des pro-K.

Um seine Spitzenposition auf dem Fenstermarkt auch in Zukunft behaupten zu können, muss das Kunststofffenster den wachsenden Anforderungen an Bauelemente gerecht werden. Insbesondere die richtige Werkzeugwahl für die Kunststofffensterbearbeitung ist dabei für eine wirtschaftliche Fertigung bedeutend. „Der Einsatz von modernen und passgenauen Werkzeugen steigert die Produktivität des Herstellungsprozesses entscheidend.

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Dies ermöglicht in vielen Fällen eine Kosteneinsparung von bis zu 15%“, bestätigt Franz Greisinger, Marketingleiter der Leitz GmbH & Co. KG. Leitz hat sich auf die Entwicklung und Produktion von vielfältigen und kundenspezifischen Lösungen bei der Holz-, Holzwerkstoff- und Kunststoffbearbeitung spezialisiert und bietet diese auf allen fünf Kontinenten an. Dabei kommt dem Tochterunternehmen Wigo Werkzeug GmbH in Oberkochen eine besondere Rolle zu: Wigo ist der Problemlöser für alle Fragen der zerspanenden Bearbeitung von Kunststoffen, mineralischen Werkstoffen, NE-Metallen und Verbundstoffen.

In weiteren Vorträgen auf der Herbsttagung informierten Ulrike Grawe von European PVC Window Profile and Related Building Products Association (EPPA) unter anderem über den Fortgang der European Product Declaration, Dr. Michael Schille von Akdeniz Kimya Austria über Ursachen und die Analyse von Stippenbildung sowie Stefan Funk von GSB International über Normen und Prüfungen der Qualität von Oberflächen.

Die Frühjahrstagung der Fachgruppe Kunststofffenstersysteme findet am 26. und 27. April 2010 bei der phi Technik für Fenster und Türen GmbH statt.

Weitere Informationen: www.pro-kunststoff.de

pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., Frankfurt

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