| 07.02.2002 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Trend der reduzierten Beiträge für RIGK-Zeichennutzer (Gesellschaft zur Rückführung industrieller und gewerblicher Kunststoffverpackungen mbH, Rheingaustr. 190-196, Gebäude K241, D-65203 Wiesbaden, Tel. 06 11 / 9 62-78 00, Fax 06 11 / 9 62 78 06, info@rigk.de, www.rigk.de) setzt sich für fast alle Verpackungstypen und Verwertungsfraktionen auch für das Jahr 2002 fort.
Die Rücknahme und Verwertung der nicht?schadstoffhaltigen Kunststoffverpackungen (RIGK-SYSTEM) kostet die Hersteller und Vertreiber in diesem Jahr rund 8,5 % weniger als im Vorjahr. Die stärkste Reduzierung konnte im Bereich Foliensäcke mit der Füllgutgruppe "Ruße, Farbpigmente" realisiert werden (-l 7,3%). Gefolgt werden diese von den Hohlkörpern 2 (A 5,7%) und den Foliensäcken der Füllgutgruppen "anorganische und organische Verbindungen" (-15,5%). Die Beitragsreduzierung für Big Bags, FIBCs fällt am geringsten aus (-3,9%), da hier die Marktsituation auf der Verwertungsseite am ungünstigsten ist. Ähnlich verhält sich die Situation für die Verwertung von Verbundfolien (-4,7%) und von verunreinigten Hohlkörpern (-4,7%). In diese gute Nachricht fällt allerdings auch ein Wermutstropfen: Bisher gab es im Meldeformular zum Zeichennutzungsvertrag zwar auch die Rubrik "Foliensäcke 1-6 Werkstoff PP", jedoch ohne separat ausgewiesenen Preis. Wegen des wachsenden Einsatzes von Foliensäcken aus PP stieg der Anteil diese Werkstoffes in den Rückläufen so stark an, dass eine hochwertige stoffliche Verwertung der Mischung von PE- und PP-Säcken nicht mehr möglich ist. Deshalb sind Foliensäcke 1-6 aus PP ab 2002 separat zu melden, der Beitrag bleibt bei 220,- DM/t bzw. 112,- EUR/t. Sollte der Trend zum Werkstoff PP anhalten, ist hier zukünftig mit einer Beitragserhöhung zu rechnen. Ausschlaggebend für die drastische Preisreduzierung im RIGK-G(efahrstoff)SYSTEM (durchschnittlich 20% H) ist die Zusammenlegung der Verwertungsfraktionen B und S zu dem günstigen Beitrag von 410,- EUR ab dem 1. Januar 2002. Die Zusammenfassung ist möglich, da RIGK Verwertungspartner finden konnte, die die gemeinsame kostengleiche Verwertung von Verpackungen der Fraktion S (giftige Restanhaftungen) mit der Fraktion B (ätzende, brandfördernde, leicht-/ hochentzündliche Restanhaftungen) vornehmen können. |
RIGK Gesellschaft zur Rückführung industrieller und gewerblicher Kunststoffverpackungen mbH, Wiesbaden
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