| 26.07.2011, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der deutsche Private-Equity-Investor Quadriga Capital rechnet im Herbst mit dem erfolgreichen Abschluss des Insolvenzverfahrens für den von ihm kontrollierten russischen Kunststoffverarbeiter Kontinental Plastik. Medienberichten zufolge, die sich auf Angaben von Quadriga berufen, soll das Unternehmen nach der Befriedigung aller Gläubigeransprüche unter dem neuen Namen IKP die Produktion fortsetzen. Geplant ist dabei bereits die Investition von 5 Mio. USD in den Ausbau der Fertigungskapazitäten. Quadriga hatte nach der Insolvenz vor zwei Jahren die Verbindlichkeiten von Kontinental Plastik in Höhe von insgesamt rund 2 Mrd. RUB (50 Mio. EUR) übernommen und dadurch die Kontrolle über 100% der Anteile des Unternehmens erlangt. Kontinental Plastik produziert in St. Petersburg und Staraya Kupava bei Moskau Kunststoffbehälter für die Nahrungsmittel-, Farben-, Kosmetik- und Chemieindustrie. Die Produktpalette umfasst dabei Kanister, Flaschen, Container, Verschlüsse und weitere Erzeugnisse aus Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE). Den aktuellen Berichten zufolge setzte das Unternehmen im vergangenen Jahr etwa 1 Mrd. RUB (25 Mio. EUR) um und peilt für das laufende Jahr einen Umsatzanstieg auf 1,25 Mrd. RUB (31 Mio. EUR) an. Weitere Informationen: www.quadriga-capital.de, www.continentalplast.ru Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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