| 18.01.2012, 06:09 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die BASF hat am 17. Januar 2012 angekündigt, am Standort Ludwigshafen eine einsträngige Anlage zur Herstellung von TDI (Toluoldiisocyanat) mit einer Kapazität von 300.000 Tonnen pro Jahr zu bauen. Zusätzlich plant die BASF am Standort Ludwigshafen den Ausbau der Anlagen für TDI-Vorprodukte. Dieser umfasst den Bau einer neuen Chlorwasserstoff-Recyclinganlage und die Erweiterung der Anlagen für Salpetersäure, Chlor und Synthesegas. Weiterhin ist geplant, den Aromatenkomplex am Standort für die Bereitstellung von Toluol zu erweitern. Die Gesamtinvestition, einschließlich der erforderlichen Infrastruktur auf dem Ludwigshafener Werksgelände, soll rund 1 Milliarde € betragen und etwa 200 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Produktion soll Ende 2014 ihren Betrieb aufnehmen. Die TDI-Produktionsanlage der BASF Schwarzheide mit einer Jahreskapazität von 80.000 Tonnen soll abgestellt werden, sobald die neue Anlage in Ludwigshafen den Betrieb aufgenommen hat. TDI ist ein wichtiges chemisches Grundprodukt, das vor allem für Weichschäume aus Polyurethan genutzt wird. In Schwarzheide will die BASF ihre Werksstrukturen in den nächsten Jahren an zukünftige Bedürfnisse anpassen und sich stärker auf Spezialitäten konzentrieren. Mit der Investition will die BASF über zwei starke Standorte für Polyurethan-Grundprodukte in Europa verfügen: Ludwigshafen für die Produktion von TDI und Antwerpen für die Produktion von MDI (Diphenylmethandiisocyanat) und Propylenoxid. TDI ist ein wichtiger Ausgangsstoff für den Spezialkunststoff Polyurethan. Es wird zu einem großen Teil in der Automobilindustrie (z.B. Sitzpolster und Innenverkleidungen) sowie in der Möbelindustrie (z.B. flexible Schäume für Matratzen, Polsterung oder Holzbeschichtungen) eingesetzt. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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