| 05.03.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Während der Medtec will Engel demonstrieren, wie sich bei der Herstellung von Einwegspritzen ein Arbeitsschritt und zudem Rohmaterial einsparen lassen. Statt wie herkömmlich die Nadeln in den Spritzenkörper einzukleben, werden sie mit der neuen Fertigungslösung direkt mit Kunststoff umspritzt.Im Mittelpunkt der Fertigungszelle steht eine vollelektrische Engel E-Motion in Reinraumausführung mit 1.000 kN Schließkraft, auf der Einwegspritzenzylinder inklusive Nadeln in einem Arbeitsgang hergestellt werden. Die Nadeln werden vereinzelt und von einem servomotorisch angetriebenen Linearroboter in das 4-fach-Pilotwerkzeug von Zahoransky eingesetzt. Nach dem Umspritzen mit einem Cyclo-Olefin-Copolymer (COC) entnimmt ein Easix Mehrachs-Industrieroboter die Spritzenkörper aus dem Werkzeug. Da die Entnahme parallel zum Einsetzen eines neuen Satzes Nadeln geschieht, erreicht die Anlage laut Hersteller kurze Zykluszeiten. Das integrierte Verfahren sei ein Novum gegenüber dem herkömmlichen mehrstufigen Prozess, bei dem zunächst die Nadelhalter im Spritzguss gefertigt und die Kanülen später eingeklebt werden. In die Fertigungszelle lassen sich zusätzlich Folgestationen bis zum Verpacken der einsatzfertigen Spritzen integrieren. Da kein Klebstoff mehr benötigt werde und das COC eine Barrierefunktion übernimmt, eigne sich die auf der Medtec präsentierte Anwendung auch zur Herstellung vorbefüllter Spritzen, die bislang ausschließlich aus Glas gefertigt werden. Weitere Informationen: www.engelglobal.com, www.medteceurope.com MEDTEC Europe 2012, 13.-15.3.2012, Stuttgart, Halle 4, Stand 4414 |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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