| 04.04.2012, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Dank des deutlich erweiterten Platzangebots am neuen Standort Geisenheim konnte pekutherm eine neue, 12 Meter lange Schredderanlage installieren, die den Produktionsablauf erheblich rationalisiert. Bilder: pekutherm pekutherm setzt in Geisenheim sechs Präzisionsschneidmühlen bzw. Zerkleinerungsanlagen ein, um rund 5000 Jahrestonnen Industrieabfälle in hochwertige PMMA- und PC-Rezyklate zu verwandeln. Im Zuge des Ortswechsels und des damit verbundenen Raumgewinns hat das Unternehmen in eine neue, zwölf Meter lange Schredderanlage für Kunststoffreste investiert. Dabei sollen jetzt auch besonders schwere, großvolumige Reste wie Anfahrbrocken, Platten oder Teile von Lärmschutzwänden bis zu Dicken von rund 35 cm zerkleinert werden können. Darüber hinaus nutzt pekutherm das neue Platzangebot, um für Lieferanten eine größere Anzahl von Sammelboxen für Sekundärkunststoffe bereitzustellen. Dazu Geschäftsführer Heiko Pfister: "Die Stadt Raunheim sieht eine geänderte Verwendung für unseren früheren Standort vor, so dass wir zum Ortswechsel gezwungen waren. In Geisenheim haben wir von MAN Roland ein 14.200 qm großes Areal erworben. Dazu gehören drei Hallen mit einer Produktions- und Lagerflache von ca. 10.000 qm, eine davon ein Industriedenkmal aus dem Jahr 1908, in dem früher Druckmaschinen montiert wurden. Trotz aller logistischen Aufwendungen sind wir heute froh über diesen Ortswechsel. Unsere neuen Produktions- und Büroräume sind hell und freundlich. Die Infrastruktur passt, und das große Areal gibt uns viel Raum für die weitere Expansion unseres Unternehmens. Dank unserer deutlich höheren Lagerkapazitäten können wir schwankende Mengenaufkommen jetzt besser kompensieren und gegebenenfalls auch größere Mengen aufkaufen." Die von pekutherm für PMMA- und PC-Zuschnittreste aus dem Möbel-, Laden-, Messe-, Gewächshaus- und Maschinenbau (Schutzverglasungen) sowie aus der Sammlung von CDs und DVDs gezahlten Vergütungen orientieren sich grundsätzlich an den in der Branche bekannten Indizes. Entscheidend seien primär die Größe, Form und Dicke der Kunststoffausschüsse sowie die Sortenreinheit. Preisbildend wirkten auch die verfügbare Menge und die Transportkosten. Pfister: "Wir können unseren Zulieferern attraktive Vergütungen anbieten, weil unsere qualitativ hochwertigen, speziell entstaubten Rezyklate und unsere glasklaren Mahlgüter in der Industrie gesucht sind. Zu den typische Anwendungen gehören Kfz-Reflektoren, Steckdosen, Lichtschalter und strukturierte Platten, beispielsweise für Dächer oder Wandverkleidungen." Die pekutherm Kunststoffe GmbH ist ein 1985 gegründetes Unternehmen im Bereich Recycling von industriellen Restkunststoffen aus Acrylglas und Polycarbonat. Zurzeit kauft das Unternehmen bundesweit bei etwa 150 Kunststoff verarbeitenden Betrieben entsprechende Produktionsabfälle, meist Plattenverschnittreste und Randabschnitte in Extrusionsqualität. pekutherm kauft darüber hinaus alle in diesen Unternehmen anfallenden Kunststofftypen auf, sodass eine komplette Entsorgung aus einer Hand gewährleistet werde. Alle Sekundärkunststoffe werden in kostenlos bereitgestellten Boxen gesammelt und anschließend mit eigenem Lkw oder Hausspedition abgeholt, wobei ein Entsorgungsnachweis die ordnungsgemäße Rückführung der Abfälle ins Recycling dokumentiert. Weitere Informationen: www.pekutherm.de |
pekutherm GmbH, Geisenheim
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