| 20.04.2012, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Lanxess will seine Beziehung zu den Automobilherstellern in der asiatisch-pazifischen Wachstumsregion stärken. Der Spezialchemie-Konzern hat für die zweite Hälfte des Jahres 2012 die Eröffnung eines neuen Entwicklungsstandortes im Hongkonger Science & Technology Park angekündigt. Dort sollen eine computergestützte Entwicklungsabteilung und ein Zentrum zum Testen von Autoteilen aus den Lanxess-Hightech-Kunststoffen Durethan (Polyamid) und Pocan (Polybutylenterephthalat) eingerichtet werden. Lanxess sieht sich mit diesen beiden Marken bereits in Asien etabliert. Die beiden Kunststoffe stellen eine gewichtsreduzierende Alternative zu Metallen wie Stahl oder Aluminium dar. Darüber hinaus ermöglichen sie den Angaben zufolge Autoherstellern und -zulieferern mit kostengünstigeren Produktionsmethoden und einfacherer Montage substanzielle Einsparungen. Durethan und Pocan kommen unter anderem in Motorhalterungen, Türstrukturen, Frontschürzen und Sitzquerträgern zum Einsatz. Lanxess erweiterte jüngst die Kapazitäten zur Produktion dieser Hightech-Kunststoffe an seinem Standort Wuxi, Provinz Jiangsu, auf zirka 60.000 Tonnen pro Jahr. Außerdem nahm der Konzern an seinem indischen Standort Jhagadia eine neue Compoundier-Anlage für Hightech-Kunststoffe in Betrieb. Die Anlage arbeitet mit einer Jahreskapazität von 20.000 Tonnen und soll den boomenden indischen Markt bedienen. Die Polymere werden dort mit Additiven und Glasfaser compoundiert, um die Hightech-Kunststoffe Durethan und Pocan passend zu den Kundenbedürfnissen zu produzieren. Weitere Informationen: lanxess.com |
Lanxess AG, Leverkusen
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