| 15.05.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie konnte ihre Produktion 2011 um 5 Prozent auf die Rekordmenge von 4,3 Millionen Tonnen steigern. Dies geht aus den aktuellen Zahlen der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. hervor. Kunststoffverpackungen waren damit im letzten Jahr gefragter denn je. Der Umsatz legte 2011 um 9 Prozent zu. Dieses Wachstum sei auch auf die Anpassung der im letzten Jahr erneut gestiegenen Rohstoffpreise zurückzuführen. Besonders deutlich zeige sich das bei den Verpackungsfolien. Dieser mit Abstand größte Bereich der Kunststoffverpackungsindustrie verzeichnete demnach ein Umsatzplus von fast 15 Prozent, bei einem Produktionszuwachs von 5 Prozent. Vor dem Hintergrund, dass der Rohstoff durchschnittlich 70 Prozent der Herstellungskosten bei Folien ausmache, fiel der Umsatzzuwachs im Verhältnis zu den gestiegenen Rohstoffpreisen den Angaben zufolge viel zu gering aus. Entsprechend angespannt habe sich die Ertragslage vieler Unternehmen im vergangenen Jahr dargestellt. Für das laufende Jahr geht die Branche von einer weiterhin positiven Konjunktur aus. Auch das Anfang 2012 stellenweise etwas schwächelnde Exportgeschäft kommt wieder in Fahrt. Aus Sicht von IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn hängt es jetzt sehr von der Entwicklung bei den Rohstoff- und Energiepreisen ab, ob die Branche neben einer Umsatz- und Produktionssteigerung auch eine dringend erforderliche Verbesserung der Margen realisieren kann. Weitere Informationen: kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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