| 14.09.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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27. September 2012, Schkopau Die erste Veranstaltung der Reihe „Schkopauer Branchengespräch“, mit der der Polykum e.V. - Fördergemeinschaft für Polymerentwicklung und Kunststofftechnik in Mitteldeutschland eine neue Gesprächsplattform für die Mitteldeutsche Kunststoffindustrie initiiert, findet am 27. September 2012 als gemeinsame Veranstaltung von Polykum und Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland statt. Im Fokus steht das Thema „Ausbildung“. Die Kunststoffindustrie in Mitteldeutschland braucht weiter kluge Köpfe, so die Veranstalter. Sie stehe dabei im engen Wettbewerb mit zahlreichen anderen Berufen und muss demnach um gute Auszubildende und Ingenieure kämpfen. Die Fachkräftesituation drohe zu einem existenziellen Problem vor allem für kleine und mittlere Unternehmen zu werden. Eine Verbesserung der Fachkräftesituation sei für das weitere erfolgreiche Wirken der mittelständisch geprägten regionalen Betriebe essentiell, stelle einen vermarktbaren Standortvorteil dar, verbessere die Chancen im Wettbewerb um Investoren und beeinflusse Standortentscheidungen von Unternehmen. Initiative „Ausbildungsverbund Kunststofftechnik“ Zur nachhaltigen Verbesserung der Fachkräftesituation beabsichtigen regionale Unternehmen und Netzwerke der Chemie- und Kunststoffindustrie, von Bildungseinrichtungen und Kammern sowie der Agentur für Arbeit, einen „Ausbildungsverbund Kunststofftechnik“ für die regionalen Unternehmen zu initiieren. Der „Ausbildungsverbund Kunststofftechnik“ soll leistungsstarke Auszubildende gewinnen und ihnen am Industriestandort Schkopau eine umfassende praktische Ausbildung in den relevanten Berufsbildern vermitteln. Dabei soll ein ganzheitliches Konzept realisiert werden. Dieses soll bei den SchülerInnen an den Schulen beginnen und über die Förderung der Auszubildenden an Berufsschulen bis hin zur beruflichen Qualifikation gestandener Facharbeiter gehen. Zudem schließt es die Möglichkeit ein, perspektivisch auch einen Hochschulabschlusses zu absolvieren. Eine Ausbildung an modernen Kunststoffverarbeitungs- und Roboteranlagen erhöht die Attraktivität der Ausbildungsstätte für die Auszubildenden und verbessert deren Einsatzmöglichkeiten nach der Lehre, sie bildet daher ein wichtiges Element des Konzeptes. Die Politik hat ihre Unterstützung zur Realisierung des „Ausbildungsverbundes Kunststofftechnik“ angeboten, Ministerin Prof. Dr. Wolff, Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, hat die Schirmherrschaft übernommen. Interessenten sind zur Teilnahme eingeladen Um das Konzept erfolgreich umzusetzen, sollen alle Akteure möglichst frühzeitig und umfassend eingebunden werden. Die Veranstalter laden daher Interessenten ein, sich beim „Schkopauer Branchengespräch“ über den „Ausbildungsverbund Kunststofftechnik“ zu informieren, an seiner Gestaltung aktiv mitzuwirken und als Partner des „Ausbildungsverbundes Kunststofftechnik“ langfristig davon zu profitieren. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: polykum.de |
POLYKUM e.V., Fördergemeinschaft für Polymerentwicklung und Kunststofftechnik in Mitteldeutschland, Schkopau
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