| 31.05.2002 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Schon im Juli 1992 hat die Texplast GmbH (Wolfen, www.texplast.de) mit der Aufbereitung von PET-Kunststoffabfällen begonnen. Anfänglich waren PET-A / GAG und G - Folienabfälle der Hauptrohstoff für die Produktion von sortenreinen PET-Regeneraten zur Folienherstellung. Mit Beginn der Abfüllung von PET--Mehrwegflaschen für Erfrischungsgetränke in der Getränkeindustrie und dem damit verbundenem Rücklauf trafen die ersten ausgesonderten Mehrwegflaschen 1993 in Wolfen ein, noch in kleinen Mengen und unverdichtet. Jährliche Erhöhungen der Abfüllmengen der Getränkeindustrie in PET-Flaschen brachten enorme Zuwachsraten. Wurden 1994 insgesamt ca. 1.700 t PET aufbereitet, so waren es im Jahr 2001 schon ca. 12.000 t, davon ca. 7.000 t aus ausgesonderten PET-Getränkeflaschen.
Die PET-A Flaschenmahlgüter und PET-A Agglomerate werden hauptsächlich für die Folienextrusion und Spritzgussanwendungen eingesetzt. Im Folienbereich sind diese Regenerate für Anwendungen im Lebensmittelbereich einsetzbar, wenn in einem Coextrusionsverfahren die Regenerate in die Mittelschicht eingebracht werden und damit keinen Direktkontakt zum Lebensmittel haben. Für die Produktion von Preforms für Reinigungsmittelflaschen wurde speziell das kristalline PET--Agglomerat eingesetzt. Im März dieses Jahres wurde eine Investition in Betrieb genommen, die neben der Kapazitätserweiterung der vorhandenen PET-Kunststoffaufbereitungsanlagen auf 15.000 t/a eine Produktionsanlage für lebensmitteltaugliches PET-Regranulat beinhaltet, das nach Unternehmensangaben wiederum für die Herstellung von Preforms für Getränkeflaschen geeignet ist. Das Verfahren besitzt die international anerkannte Zulassung der FDA (Food and Drug Administration) und erfüllt sowohl die Forderungen des LMBG (Lebensmittelbedarfsgegenständegesetz) als auch der Leitlinien der Kunststoffkommission des BgVV (Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin) für den Direktkontakt mit Lebensmitteln. |
Texplast GmbH, Wolfen
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