| 26.11.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Jeder Entwickler oder Werkzeugmacher kennt die Situation: Hinterschnitte, wie die oft gewünschten Radien an Innenkanten von Rohrübergängen bieten bis heute erhebliche Probleme. Die bisherige Lösung: Der Bauteilentwickler verzichtet auf die Radien zu Gunsten der Werkzeugkosten, sowie der Standfestigkeit der Werkzeuge. Hierfür nimmt er zwangsläufig Geräuschbildung und Strömungsverluste in Kauf.Der komplexere Weg ist das Anfertigen eines Faltkerns, der in der Serie prozesssicher eingesetzt werden kann. Die Grenzen dieser Technologie liegen in den möglichen Rohrdimensionen. Eine alternative Lösung könnte künftig der Einsatz des Demolastic Systems sein. Dazu wird der hinterschnittige Teil des Werkzeuges aus einem Elastomerteil gebildet, das beim Spritzprozess die Kontur formt und danach zwangsentformt wird. Kurz gesagt: Dem Schieber wird ein gummiartiges Werkzeugelement aufgesetzt, das während des Spitzprozesses den gewünschten Radius formt. Dank flexiblem Werkstoff kann es bei der Entformung elastisch deformiert und aus dem gespritzten Teil gezogen werden. Aktuell sind die Unternehmen Unicad und Cavität dabei, das Verfahren zur Serienreife zu entwickeln. Geplant seien Herstellung und der Vertrieb dieser Elastomerkomponenten als Standard-Bauteile für typische Rohrübergänge sowie als Lösung für spezielle, kundenspezifische Hinterschnittprobleme. Weitere Informationen: www.demolastic.de EuroMold 2013, 3.-6.12.2013, Frankfurt am Main, Halle 8.0, Stand J95 |
Demolastic GbR, Walsrode
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