| 18.12.2013, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die für Mittwoch geplante Eröffnung des Beihilfeverfahrens zu den Entlastungen für energieintensive Betriebe stößt auf energischen Widerstand beim bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. Der bvse sieht das Kunststoffrecycling nach den Worten von bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock in Deutschland in "ernster Gefahr". Die regulären Strompreise in Deutschland seien zu hoch, als dass die bvse-Unternehmen im internationalen Wettbewerb ohne die EEG-Entlastungsregelung erfolgreich bestehen könnten. Schon heute sähen sich die Kunststoffrecycler einem knallharten, internationalen Wettbewerb ausgesetzt. Im Vergleich zu den Nachbarländern bilden demnach hohe Stromkosten in Deutschland einen erheblichen Standortnachteil, der ausgeglichen werden müsse, wenn die Hersteller von Sekundärkunststoffen gegenüber ihren Konkurrenten aus dem Ausland erfolgreich sein sollten. Die Sekundärrohstoffmärkte seien schon längst ebenso wie die Märkte für primäre Rohstoffe international organisiert und stehen damit unter ständigem und hohem internationalen Wettbewerbsdruck. Gerade das Recycling sei daher von den hohen nationalen Energiepreisen in ganz besonderer Weise betroffen. Hiervon sind laut bvse alle Kunststoffrecyclinganlagen betroffen, also sowohl diejenigen, die durch thermische Umformung von Mahlgut Recyclate herstellen und bisher schon befreit sind, als auch jene Kunststoffrecycler, die sogenannte Mahlgüter (z.B. PET-Flakes) herstellen, aber die EEG-Umlage zahlen müssen. Es sei deshalb notwendig, allen Kunststoffrecyclern die EEG-Rückerstattung zu gewähren, um so sicherzustellen, dass die Spitzenstellung Deutschlands beim Kunststoffrecycling nicht gefährdet werde. Weitere Informationen: www.bvse.de |
Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., Bonn
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