| 22.07.2015, 09:45 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die unter dem Namen "Neue Wege, Strategien, Geschäfts- und Kommunikationsmodelle für Biokunststoffe als Baustein einer Nachhaltigen Wirtschaft", kurz BiNa, lancierende Forschungsplattform hat ihre Tätigkeit aufgenommen. Kunststoffe sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. In nahezu allen Lebensbereichen sind diese Werkstoffe in Verwendung, sei es bei der Verpackung von Lebensmitteln, in der Medizin- und Kommunikationstechnik bis hin zu verschiedenen technischen Einsätzen im Fahrzeugbau. Auch die Leitthemen der Zukunft wie Leichtbau und Elektromobilität sind ohne Kunststoffe nicht mehr denkbar. Der weitaus größere Teil der Kunststoffe basiert jedoch auf fossilen Rohstoffen, deren Endlichkeit absehbar ist. Eine zukunftsweisende Alternative könnten die Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen bilden. Hierdurch besteht die Möglichkeit, nicht nur die fossilen Ressourcen zu schonen sondern auch dem dringenden Ziel, Emissionen durch klimaschädliche Gase zu reduzieren, näher zu kommen. Das Forschungsvorhaben BiNa liefert eine wissenschaftlich fundierte Betrachtung der Biokunststoffe in allen Themenfeldern, die das nachhaltige Wirtschaften umfasst. Auf dieser Basis wird eine frei zugängliche Forschungsplattform für die Etablierung der Biokunststoffe als Teil der Green Economy in Deutschland errichtet. Im Rahmen dieser Forschungsplattform wird ein enger Austausch mit Industrie, Wissenschaft, Bevölkerung und Politik angestrebt, um den Informationsstand der unterschiedlichen Interessensgruppen zu Biokunststoffen zu verbessern. Die Schwerpunkte liegen auf der Nachhaltigkeitsbewertung und der Entwicklung von Kommunikationsstrategien für Biokunststoffe. Die Vernetzung mit kooperierenden Unternehmen soll die Überprüfung der entwickelten Strategien und Methoden auf Praxistauglichkeit sichern. Koordiniert wird die Forschungsplattform BiNa von Prof. Dr.-Ing. H.-J. Endres vom IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover (HsH). B.A.U.M. e.V. übernimmt die externe Projektkommunikation sowie die Organisation von Workshops und Projektveranstaltungen. Auf wissenschaftlicher Ebene wirken mit: die Fakultät III - Medien, Information und Design der HsH unter Frau Prof. Dr. Möhring, das Fraunhofer Institut für Bauphysik – Ganzheitliche Bilanzierung unter Herrn Dr.-Ing. Albrecht, das Fachgebiet für Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe der HS Weihenstephan-Triesdorf unter Herrn Prof. Dr. Menrad und das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Braunschweig unter Herrn Prof. Dr.-Ing. Herrmann. Begleitet wird BiNa durch einen Beirat bestehend aus der EuropeanBioplastics e.V. sowie dem WWF Deutschland. Das Vorhaben ist Teil des Förderschwerpunktes "Sozial-ökologische Forschung" in der Förderinitiative "Nachhaltiges Wirtschaften" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die offizielle Auftaktveranstaltung des BMBF zum Start der Fördermaßnahme findet am 15./16. September im Maritim Hotel in Bonn statt, bei der unter anderem alle 30 Forschungsverbünde im Bereich "Nachhaltiges Wirtschaften" vorgestellt werden. Weitere Informationen: www.biokunststoffe-nachhaltig.de, www.ifbb-hannover.de, www.baumev.de |
IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe, Hochschule Hannover, Fakultät II-Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik, Hannover
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