| 06.08.2015, 11:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ifo Index für die Wirtschaft im Euroraum gab im dritten Quartal 2015 leicht nach und sank von 129,2 auf 124,0 Punkte. Während sich die Beurteilungen zur Lage etwas aufhellten, trübten sich die Erwartungen für die nächsten sechs Monate recht deutlich ein. Die Dynamik des konjunkturellen Aufschwungs im Euroraum dürfte sich abschwächen. Die Bewertungen zur aktuellen Wirtschaftslage verbesserten sich überall mit Ausnahme von Deutschland, Finnland und Litauen. In Deutschland sind sie aber ohnehin schon günstig. In Griechenland und Finnland, aber auch in Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Portugal und Zypern wird die Lage per saldo weiterhin negativ eingeschätzt. In den meisten anderen Euroländern ist sie den Experten zufolge zufriedenstellend. Der wirtschaftliche Ausblick für das kommende halbe Jahr fiel in den meisten Ländern weniger positiv aus als noch vor drei Monaten. Vor allem in den osteuropäischen Mitgliedstaaten Estland, Slowenien und der Slowakei wurden die optimistischen Erwartungen im Hinblick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung stark zurückgenommen. Nur in Finnland, Litauen, Österreich und Zypern haben sich die Konjunkturerwartungen leicht verbessert. Die durchschnittliche Prognose der Inflationsrate im Euroraum für 2015 erhöhte sich von 0,6 auf 0,8 Prozent. Für die mittlere Frist (2020) rechnen die Experten in den meisten Euroländern weiterhin mit einer Inflation von 2 Prozent. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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